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Reiseführer
Teneriffa
Wir haben ein Manuskript - ca. 50 Seiten DIN A5 -
für einen Reiseführer mitgebracht.
Da wir so schnell nicht wieder dorthin reisen,
werden wir diese Informationen nicht als
Buch publizieren, sondern in den nächsten Monaten hier mit vielen
Bildern für unsere Leser kostenlos veröffentlichen.
Neben preiswerten Unterkünften werden Sie einige
Informationen lesen, die Sie in keinem Reiseführer finden.
Geschichte
Die Kanaren wurden mindestens zweimal entdeck: Zuerst von den Phöniziern und 1312 von dem Normannen Lancelotto Malocello Lanzarote. 1402 eroberte der Normanne Jean de Bétancourt Lanzarote, Fuerte Ventura, La Gomera und El Hierro. Die Inseln wurden bald wieder aufgegeben.
Als wir das Museo de Naturaleza y el Hombre in Santa Cruz 2008 besuchten, war die Abteilung über die Besiedlung der Insel neu gestaltet worden. Bei einem Aufruf an die Sammler waren bisher unbekannte Fundstücke (Amphoren) abgegeben worden. Die Verantwortlichen waren zu der Erkenntnis gekommen, daß die Geschichte über die Besiedlung der Inseln neu geschrieben werden müsse.
Den Versuch wollen wir hiermit wagen. Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler hat im 8. Jahrhundert eine Zwangsbesiedlung durch eine seefahrende Nation des Mittelmeeres stattgefunden. Die alte Mär, daß die Nordafrikaner auf Flößen die Insel besiedelt haben, ist nicht mehr haltbar. Man hatte die Version der Flöße gewählt, weil die Inselbewohner untereinander keinen Kontakt hatten. Von 1.500 - 350 v. Chr. waren die Phönizier die vorherrschende Seemacht im Mittelmeerraum. Sie hatten schon 1.000 v.Chr. auf Wunsch des Pharaos Afrika umrundet. Herodot berichtet davon. Sie kannten die Säulen des Heracles (Straße von Gibraltar) und wahrscheinlich auch die Kanaren. Was lag also näher, als diese zu besiedeln, damit sie sich auf ihren Reisen neu verproviantieren konnten. Davon, wie karg das Leben für die künftigen Bewohner werden würde, hatten die Seefahrer keine Vorstellungen. Auf alle Fälle setzten die landwirtschaftlichen Möglichkeiten einer Bevölkerungsentwicklung enge Grenzen. Man schätzt die Anzahl der Bewohner zur Zeit der Eroberung auf Gomera auf weniger als 2.000, La Palma mehr als 4.000, Gran Canaria und Teneriffa je um die 30.000. Die Landwirtschaft war bis dahin wenig entwickelt und beschränkte sich auf die Trockenkultur von Bohnen, Gerste und Weizen.
Die bisher älteste Besiedlung wurde bei Icod gefunden.
Die aufstrebende Seemacht Spanien brauchte Stützpunkte für die Ausrüstung und Versorgung der Flotte vor der Atlantiküberquerung. Dies machte eine Eroberung der Kanarischen Inseln erforderlich. Zuerst wurden die kleineren Inseln unterworfen. 1483 ergaben sich die Einwohner von Gran Canaria. Am 3.5.1493 kam Monso de Lugo mit seiner Flotte in Anaso an. Da man an diesem Tag das Fest des heiligen Kreuzes feierte, erhielt der Ort den Namen Santa Cruz. Er schlug sein Lager bei La Laguna auf.
Die Guanchen waren sich bei der Verteidigung der Insel nicht einig, weil die 9 Söhne nach dem Tode des großen Fürsten Tinerfe sofort mit Streiterein anfingen.
So verbündeten sich die Menceys von Güimar (Akaymo), Anaga, Adeje und Abona, die mit dem mächtigen Mencey Bentomo (auch Ventomo) von Taora Krieg führten, mit den Spaniern, in der Hoffnung, von dem Erfolg zu profitieren. Alonso rückte in Richtung Aguere und weiter nach Orotava vor. Er ließ plündern, in der Hoffnung, Bentomo würde ihn angreifen. Der hatte aber nur 300 Mann zur Verfügung; das zeigt, welchen Umfang der Krieg mit seinen Brüdern hatte. Er übergab seine Kämpfer einem Bruder mit dem Befehl, die Spanier bei ihrem Rückzug in den engen Gegenden zu ängstigen und aufzuhalten. Er selbst wollte weitere Kämpfer sammeln und dann einen Hauptangriff gegen die Spanier führen. In einer engen Schlucht hatte sich der Bruder mit seinen 300 Kämpfern in einen Hinterhalt gelegt. Die zahlenmäßig vielfach überlegenen Spanier wurden am 26.5.94 beim heutigen Ort Matanza vernichtend geschlagen. Von 1.200 Spaniern überlebten nur 200. Lugo brauchte über 1 Jahr, um sich von dieser Niederlage zu erholen und einen neuen Anlauf zu wagen. Am 25.12.1495 wurden die Guanchen unter Bentomo beim heutigen La Victoria von den militärisch überlegenen Spaniern geschlagen. Auf Gemälden kämpfen die Guanchen mit Steinen. Nach Überlieferungen sollen sie außer Speren nur Steinkeile gehabt haben. 1496 wurde auch Bentor bei Los Realejos geschlagen. Die Guanchen griffen die Spanier, statt die Kenntnis ihrer Landschaft zu nutzen, taktisch völlig unklug an einem Hang von unten an.
Sie hatten also keine Chance.
Am 24.9.96 wurden alle Menceys zur Gemeinschaftstaufe gezwungen. Dabei erhielten sie christliche Namen. Damit war die Eroberung Teneriffas abgeschlossen. Die besten Stücke des Landes wurden unter den Spaniern verteilt. Ein Teil der Einwohner wurde versklavt und verschleppt.
1502 wählte die Widerstandsbewegung Chasgua zum Mencey von Adeje, der aber schon nach einigen Monaten auf unerklärte Weise ums Leben kam.
Die Finanziers des Eroberungsfeldzuges waren: Der genueser Bankier Cristobal de Ponte, Mateo Viña, Augustin Interian..., Namen, auf die man heute noch stößt.
Hauptstadt wurde La Laguna. Teneriffa wurde zu einem wichtigen Stützpunkt des Schiffsverkehrs zwischen Spanien und seinen amerikanischen Kolonien.
1657 versuchte der englische Admiral Robert Blake vergeblich, mit einer Flotte aus 36 Kriegsschiffen Santa Cruz zu erobern. Auch Admiral John Jennings hatte 1706 keinen Erfolg.
1778 erhielt Santa Cruz de Tenerife vom spanischen König Carlos III. das Vorrecht, Handel mit Amerika zu betreiben.
1792 wurde in La Laguna die einzige Universität der Kanaren gegründet.
Am 25. Juli 1797 mußte Admiral Horatio Nelson bei der Schlacht bei Santa Cruz die einzige Niederlage seiner militärischen Laufbahn hinnehmen. Dabei verlor er seinen rechten Arm. Durch den Sieg bei Trafalgar 1805 beendete Nelson die spanische Vormachtstellung auf See.
Santa Cruz de Tenerife wurde 1822 Hauptstadt des gesamten kanarischen Archipels und behielt diesen Status bis zum Jahr 1927.
Während der Aufklärung erlebte die Insel eine Blütezeit. Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt (1799) besuchten die Insel. Bis zu den politischen Reformen im 19. Jahrhundert herrschte eine feudalistische Gesellschaftsordnung.
Eine fortschreitende politische Radikalisierung prägte die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts. 1936 startete General Franco von Teneriffa aus seinen Putsch gegen die Republik, nachdem er sich hier wie ein Diktator aufgeführt hatte und politische Gegner ermorden ließ. Der Spanische Bürgerkrieg erreichte Teneriffa nicht. Unter der Diktatur waren die Inseln wirtschaftlich isoliert. Das einzige Exportgut waren Bananen für das Festland.
Nach der Demokratisierung erhielten Teneriffa und alle anderen Inseln des Archipels 1975 die Autonomie. Der Tourismus gewann immer mehr an Bedeutung. 1982 erhielten die Kanarischen Inseln den Status einer autonomen Region mit weitgehender Selbstverwaltung. Santa Cruz und Las Palmas wechseln sich alle vier Jahre als Regierungssitz ab.
Die Einheimischen bezeichnen sich als Tinerfeños - als Nachkommen des großen Guanchenfürsten Tinerfe. Guanche bedeutet in der gleichnamigen Sprache Mann/Mensch
Flora/Fauna
Aktivitäten
Wandern: Gehen Sie nicht allein los!
Bei einem Unfall kann es tagelang dauern, bis man Sie findet. Nehmen Sie immer
warme Kleidung und einen Regenschutz mit. Sagen Sie einer zuverlässigen Person,
was Sie vorhaben. Die Mitnahme eines Mobiltelefons ist sehr zu empfehlen. Nicht
selten finden Jäger Leichen, von Leuten, die sich verlaufen haben!
Einkaufsmöglichkeiten
In jedem größeren Ort
sind Supermärkte. Wer günstig einkaufen will, kommt an „Mercadona“ und „Altesa“
nicht vorbei. Das Preisniveau ist oft niedriger als bei uns.
Märkte gibt es nur in ganz wenigen Orten.
Achten Sie beim Kauf von Zitrus darauf, daß die Früchte vollständig ausgereift sind; gepflückte Zitrus reifen nicht
nach! Navelorangen sind süßer als die auf der Insel angebauten.
Trinkwasser
Grundsätzlich kann man das mehr oder weniger
gechlorte Leitungswasser trinken. Kaffee schmeckt abscheulich, Tee geht gerade.
Wir haben nach 14 Tagen Wasser im Supermarkt (8l/-,95€) gekauft. Das ist zwar
eine Schlepperei, hat sich aber wegen des besseren Geschmacks gelohnt.
Unterkünfte
Hotels gibt es in allen größeren Orten mit unterschiedlichem Komfort und
unterschiedlichen Preisen.
Im allgemeinen entspricht der Komfort der Hotels in den Touristengebieten dem
internationalen Standard. Hier werden auch die meisten Pauschalurlauber
untergebracht.
Preiswerte Unterkünfte - Pensionen - gibt es nur in den größeren Orten. Die
kleinen Orte in den Bergen setzen auf "Turismo rural". Unter 60,-- €
ist da kein Zimmer zu bekommen.
In diesem Reiseführer finden Sie Zimmer zu angemessenen Preisen.
Einzelzimmer sind in allen Hotelkategorien sehr selten, häufiger werden
Doppelzimmer und Studios angeboten, gelegentlich auch und Dreibettzimmer. Die
einfachen Zimmer sind in der Regel nur spartanisch möbliert. Auf Wunsch
erhalten Sie jedoch, sofern verfügbar, ohne Mehrpreis einen Tisch und Stühle.
Frühstück ist selten im Preis enthalten, wird aber manchmal angeboten.
Die Möglichkeiten zur preiswerten Erkundung der Insel mit häufigem Ortswechsel
sind also begrenzt.
Wenn man jedoch durch die Orte geht, sieht man reichlich Schilder: "Se
vende apartamento", "Se alquilan apartamento". An den
Bushaltestellen, an den Schaufenstern der Geschäfte, an Telefonzellen oder
sonstwo hängen private Anzeigen von Vermietern. Das Angebot für Apartments
wird also immer größer. Das Mieten eines Apartments bietet sich an und das
Erkunden der Insel per Bus.
Ortsbeschreibungen
Die Preise sind immer für Doppelzimmer/Einzelzimmer mit eigenem WC und Dusche!
Apartments haben zusätzlich Kochgelegenheit und Kühlschrank. Die Verständigung
ist spanisch. Auf Abweichungen wird hingewiesen.
Die größeren Städte und Touristenzentren haben reichlich Hotels. Die teuren können
Sie auch von Deutschland aus buchen. Viele haben eine Seite im Internet oder
wenigstens Email. Alle Preise in Euro (Zahl hinter dem ersten
Semikolon).
Die Hotelpreise in den Touristenorten sind saisonabhängig.
In den Karnevalshochburgen sind die Preise während des Karnevals höher.
Ärzte, Zahnärzte, Kliniken und Apotheken gibt es reichlich.
Bei unseren
Wegbeschreibungen verwenden wir die Himmelsrichtungen. Es empfiehlt sich daher,
immer einen kleinen Kompaß dabeizuhaben. Sie können sich auch ohne Kompaß mit
Hilfe der Sonne, die hier fast ständig scheint, orientieren. Irgendwann haben
Sie in der Schule gelernt: Im Osten geht die Sonne auf, 12.00 Uhr Ortszeit steht
sie im Süden, und im Westen geht sie unter. Die Angaben zu Osten und Westen
gelten für die ganze Welt. Schwierig ist es mit der Bestimmung der Südrichtung
zwischen den Wendekreisen ( 23,5° N - 23,5° S ), weil da die Sonne im Sommer
senkrecht bzw. im Norden steht.
Bei der Lage der Hotels müssen Sie umdenken! Wenn Sie die Angabe “L: Z 700 m
östl.” lesen, dann gilt diese Angabe vom Hotel. Vom Zentrum liegt das Hotel
dann westl.
Bei den angegebenen Telefonnummern bitte immer 922 vorwählen. Aus
Platzersparnis lassen wir diese Nummern weg!
Sie sollten im Winter auf keinen Fall einen
Urlaub im Norden buchen!
Landen Sie im Süden und fahren Sie nur in den Norden, wenn das Wetter dort auch
gut ist. 2009 lagen wir in San Isidro 8 1/2 Wochen auf der Lauer auf schönes
Wetter im Norden! Der Ort ist besonders im Winter als Ausgangspunkt zu
empfehlen. Wir haben das Angebot der Ausflüge von San Isidro auf 31 erweitert,
so daß man nicht untätig herumsitzen und auf besseres Wetter im Norden warten
muß.
Abkürzungen
F Fax
Fr Frühstück
GD Gemeinschaftsdusche
GKs Gemeinschaftskühlschrank
GWc GemeinschaftsWC
H Hotel
Hs Hostal
IS Internetservice
L: Lage
Mo Monat
OE Ortseingang
P Pension
R Restaurant
T Telefon
WB Waschbecken
Wo Woche
Verkehrsverbindungen
Das Busunternehmen TITSA bedient fast die gesamte Insel. (Der Ort Esperanza wird
von La Laguna von einem anderen Unternehmen angefahren.) Zusätzlich verbindet
die Tranvia (Straßenbahn) Santa Cruz und La Laguna. Die Verkehrsverbindungen
sind so gut, daß zur Erkundung der Insel kein Leihwagen notwendig ist, zumal
ein Leihwagen zwei ganz erhebliche Nachteile hat.
- Ihr Aktionsradius zu
Fuß wird eingeschränkt, weil Sie immer wieder zum Fahrzeug zurückmüssen.
- Als Fahrer sehen Sie
weniger. Dies gilt besonders für die Strecken San Andrés – Taganana und
Santiago del Teide – Masca.
Für die Bus- und
Bahnverbindungen gibt es eine Bonobus – Karte. Die Fahrpreise sind ohnehin für
deutsche Maßstäbe niedrig. Mit „Bonobus“ erhalten Sie noch, je nach Länge
der Strecke, 26 – 50 % Rabatt.Beispiel:
Einzelfahrt 1,35 €, Rückfahrkarte 2,50, Bonobus -,95 für die Einzelfahrt
Einzelfahrt 62 km 7,10 €, Rückfahrkarte 13,15, Bonobus 3,65. Die Bonobuskarte
können Sie bei den Estaciones de Guaguas (Busbahnhöfen), in vielen Kiosken,
bei der Lotería del Estado, Internetservices oder auch an Tankstellen kaufen.
Fragen Sie einfach nach „Bonobus“. Die Karten gibt es für 12,-- und 30,--
€. Auf eine Karte gehen maximal 18 Stempel. Wenn die Karte voll, das Geld aber
noch nicht aufgebraucht ist, erhalten Sie im Fahrzeug eine neue Karte mit dem
Restbetrag. Auch die letzten 5 Cent können Sie abfahren, indem Sie zuzahlen.
Der Automat berechnet dann für die gesamte Fahrt den günstigen Preis.
Wenn Sie umsteigen und der bezahlte Betrag noch nicht abgefahren ist, erkennt
der Automat das Guthaben und berücksichtigt dies bei der Berechnung des neuen
Fahrpreises. So kann es vorkommen, daß sie plötzlich für den Umsteiger 0,00
oder auch nur 0,10 bezahlen. Das funktioniert auch, wenn Sie innerhalb von zwei
Stunden mit einer anderen Linie zu Ihrem Ausgangspunkt zurückfahren. Beim
Umsteigen gibt es ein Problem, wenn die Karte nach einem Umsteiger auf 0,00 ist
und noch weitere Mitfahrer umsteigen wollen. Dann verfallen die noch nicht
genutzten Umsteigerechte.
Lösung: Wenn absehbar ist, daß der noch vorhandene Betrag nicht ausreicht,
eine zweite Karte anfangen.
Die Karte ist übertragbar. Sie können mit maximal 18 Leuten gleichzeitig mit
einer Karte fahren – bei Umsteigen nur 9 Personen. Beim Einsteigen sagen Sie
dem Fahrer das Reiseziel und stecken die Karte in den Automaten.
Schwarzfahrer werden mit bis zu 400,-- € bestraft. Wir wurden gleich in der
ersten Woche kontrolliert.
Wer mit Bonobuskarte anreist, erhält für einige Eintritte Ermäßigung –
ausprobieren.
Die Haltestellen sehen nicht einheitlich aus und sind am Anfang oft schwer als
solche zu erkennen. Oft ist es nur eine Sitzbank mit einem Dach darüber ohne
Angabe der Linien oder ein blaues rechteckiges Schild mit weißem Feld und einem
schwarzen Bus darin ohne TITSA, ohne Angabe der Linien, auf der Fahrbahn steht
nur „BUS“ oder am Straßenrand ist ein Parkverbotsschild mit einem „B“
darin.
Den Fahrplan erhalten Sie kostenlos bei den Bonobusverkaufsstellen. Der
Busfahrplan enthält auf der Seite mit der Landkarte nicht alle Linien. Einfach
danach fragen. In den Estaciones de Guaguas ist immer ein Infoschalter. Das
Personal ist sehr qualifiziert, oft zweisprachig und hilft Ihnen gern weiter.
Einige Haltestellen werden nicht ganztägig bedient. Fragen Sie die wartenden
Personen oder die Fahrer anderer Fahrzeuge, viele sind gut informiert, kennen
nicht nur ihre Linie und helfen Ihnen gern weiter.
Den Fahrplan zu lesen, ist fast schon eine Wissenschaft. Wir haben Fahrer
getroffen, die konnten das nicht! Die weiße Zahl vor den Linien gibt ganz grob
die Fahrzeit zwischen den Endstationen in Minuten an. Bitte beachten Sie auch
die Zeichenerklärungen am oberen Rand des Fahrplanes.
Bevor Sie Ausflüge
planen, überprüfen Sie unsere Zeitangaben mit dem aktuellen Fahrplan.
Die Zahlen in Klammern sind die Linie und der Fahrpreis in Cent.
An- und Abreise
Aeropuerto del
Norte (Los Rodeos), T 659 999 – La Laguna
Der Airport liegt etwa 4 km vom Zentrum. Es fahren öffentliche Verkehrsmittel:
6.30 – 22.10 Uhr alle 30 Minuten Santa Cruz – Puerto de la Cruz - Santa
Cruz. Wenn Sie nach La Laguna wollen, gleich hinter dem Flughafen den Halteknopf
drücken. Der Bus hält nur an der Autopista. Von hier zum Hostal „Berlin“
sind es nur 4 Min. zu Fuß. Gehen Sie weiter in der Richtung, in der Sie die
Autobahn verlassen. Die dritte Querstraße links ist die Ca. Marcelino
Perdomos Reyes. Zur Weiterfahrt müssen
Sie zum ZOB gehen – durch die Unterführung der Autopista und dahinter gleich
rechts.
In Gegenrichtung hält der Bus in La Laguna am ZOB (Estación de Guaguas).
Linie 102 fährt Santa Cruz – Aeropuerto – Puerto de la Cruz 6.30 – 5.00
Linie 107 fährt Santa Cruz – Aeropuerto – Buenavista 7.45 – 20.45
Linie 108 fährt Santa Cruz – Aeropuerto – Icod de los Vinos 6.45 – 20.45
Aeropuerto del Sur (Reyna Sofia), T 759 000
Linie 111 fährt Santa Cruz – cruce Aeropuerto – Playa las Américas
Linie 340 fährt Aeropuerto – Puerto de la Cruz
Linie 341 fährt Aeropuerto – Santa Cruz
Linie 450 fährt San Isidro - cruce Aeropuerto - Playa las Américas
Linie 470 fährt Granadilla - cruce Aeropuerto – Los Cristianos
Linie 487 fährt Aeropuerto – Los Cristianos
Ortsbeschreibungen
Adeje
Candelaria
ist der bekannteste Wallfahrtsort der Insel. Er liegt an der Ostküste etwa 16
km südlich von Santa Cruz. Der alte Ortskern liegt am Hang und wird im Süden
durch die 1959 errichtete Wallfahrtskirche Basílica de Nuestra Señora de la
Candelaria (Jungfrau des Lichts - Schutzpatronin der Kanaren) begrenzt. 1392
fanden Hirten am Strand eine ca. 1 m große schwarze Figur mit einer Kerze (candela)
in der Hand. Sie wurde von den Guanchen in der Cueva de los Camellos an der Küste
aufbewahrt. Darum entstand später in der spanischen Zeit die San Blas Kapelle.
Seit 1530 stand das Heiligenbild (Morenita genannt) unter dem Schutz der
Dominikaner. Der ehemalige Convento de los Padres Dominicanos befindet sich am
Wasser neben der Basilika. 1826 verschwand das Heiligenbild in einem schweren
Unwetter. Die heute 1,50 m große Statue in der Basilika ist eine Nachbildung.
Auf der anderen Seite der Basilika ist die Fuente de los Peregrinos (Quelle der
Pilger) und dahinter steht das alte Rathaus. Mitte August zum Fest Mariä
Himmelfahrt und im Februar kommen zu Ehren der Schutzpatronin Pilger aus ganz
Teneriffa hierher. Während der Prozession wird die Madonnenfigur im Gedenken an
die “Bekehrung” der Guanchen dreimal um die Plaza de la Patrona de Canarias
vor der Basilika getragen. Eine Fiesta ist der Abschluß der Feierlichkeiten.
Die von Marrero entworfene, im neokanarischen Stil errichtete Kirche hebt sich
durch Helligkeit und Schlichtheit von den anderen Kirchen der Insel ab. Viel
Licht kommt durch die Kuppel vor dem Chor herein. Die Säulen sind im Gegensatz
zu den anderen Kirchen hell. Die Basilika ist dreischiffig mit zwei Kapellen auf
der rechten Seite. An der für den Altar üblichen Stelle steht in einer
Vertiefung der Mauer die Statue. Weiterhin fallen zwei silberne Lesepulte und
ein silberner Altartisch auf. Die Mudejardecken in den Seitenschiffen sind
farbig angestrichen. tgl. 7.30-13.00 u. 15.00-19.00, frei. Achten Sie auf das
Glockenspiel zur vollen Stunde. 10.00 Uhr ertönt “Freude schöner Götterfunken”
An der Wasserseite des Kirchplatzes stehen Skulpturen zur Erinnerung an die
Menceyes Acayomo, Adjona, Anatervo, Bencomo, Beneharo, Pelicar, Pelinar, Romen
und Tegueste. Sie sind ein Werk des kanarischen Bildhauers José Abad (1994).
Kleine, weiß gekalkte Fischerhäuser, die zum Teil noch alte kanarische
Holzbalkone haben, prägen diesen Teil des Ortes. Mitten im alten Ortskern liegt
die im Inneren liebevoll ausgestaltete kleine Pfarrkirche Santa Ana.
Weiterhin ist das Centro Alfarero interessant. Hier stellen einige Einwohner
Keramikgefäße nach Art der Guanchen in Handarbeit, ohne Töpferscheibe her.
Ausgangsmaterial ist Lava. Video und Führung in Spanisch, frei.
Die Zufahrt vom Norden erfolgt über die Av. de Menceyes. Hier sind moderne
Plastiken der Guanchenfürsten aufgestellt. Die Darstellungen erinnern an
geschrumpfte Mumien, wie sie in Museen zu sehen sind.
VERKEHRSVERBINDUNGEN
(122; 123; 131) nach Santa Cruz, (124;127) nach Güimar, (126) nach Guajara
WEITERE INFORMATIONEN
Oficina de Turismo dependiente de Centro de Iniciativas Turisticas - Plaza del
Cit s/n - Caletillas, T 500 415, 8:00-13:00
Punto de información Turística de La Candelaria, Av. de la Constitución 7, T
032 230, Mo-So 9:00 a 17:00
El Médanao
Esperanza
Garachico
Granadilla
Güímar
Icod de los Vinos
Gegründet 1501 - ca. 24.500 Einw. - durchschnittliche Höhe 235 m ü.NN. Der
Ort hat Geschichte. Spanier und Guanchen schlossen hier ihren ersten
Friedensvertrag. Icod verdankte seinen Aufschwung zunächst dem Weinanbau (Malvasier,
schwerer, süßer Weißwein). Zeichen des früheren Wohlstandes der Bürger sind
die Häuser aus dem 16. bis 18. Jh. um die Plaza de la Constitución und in den
Seitenstraßen. In den Bodegas an der Plaza werden Weinproben angeboten. Der Ort
macht zu wenig Werbung für die Sehenswürdigkeiten, die er zu bieten hat, und
die Reiseführer bringen auch nicht alles. Die Pfarrkirche Iglesia de San Marcos
mit ihrem Portal im Renaissance-Stil entstand Ende des 16. Jh. Im Inneren sind
ein Barockaltar mit reichen Silberarbeiten, das filigrane, 2 m hohe San
Marcos-Silberkreuz (ein Geschenk des Bischofs von Kuba an seine Geburtsstadt),
das Kreuz Jesu Christi aus getriebenem Silber und mehrere Statuen, die vor allem
aus dem 17. Jh. stammen. Die Decke über dem Chor ist farbig bemalt.
Hauptanziehungspunkte sind der Drago Milenario, der angeblich 1.000 (tatsächlich
etwa 400-600) Jahre alte und vor allem größte Drachenbaum der Insel - Höhe
ca. 18m ; 6 m Umfang - und das Schmetterlingshaus. Im Drachenbaumpark ist ein
Lehrpfad. Eintritt 4,--, Rentner 2,50, Ki. 2,--. Sie müssen nicht in den Park,
wenn Sie nur den Drago sehen und fotografieren wollen. Das geht viel besser vom
Platz vor der Kirche. Die 3,-- € für den botanischen Garten in Puerto de la
Cruz sind besser angelegt. Auf der Plaza José Manuel Cabrera steht ein weiterer
sehr alter Drago. Beide Bäume haben schon Schäden, letzterer muß gestützt
werden.
Der Pavillon Mariposario del Drago ist ein tropischer Garten mit vielen
exotischen Schmetterlingen aus aller Welt. Viele der auf Teneriffa heimischen
mariposas (Schmetterlinge), etwa der rote Indische Admiral, der kanarische
Zitronenfalter, der große Monarchfalter, und auch ein Leguan sind zu sehen.
tgl.10-18/10-19; T815167; www.mariposario.com
In der Ca. San Francisco ist der ehemalige convento (Kloster) de San Francisco.
Die Klosterkirche ist wegen Baufälligkeit geschlossen. 2009 soll mit der
Renovierung begonnen werden. Im Klostertrakt ist die Bibliothek untergebracht.
Besichtigt werden kann die Capilla Nstra. Sra de los Dolores
(1670 - 1770). An den Seitenwänden links und rechts des Altars befinden sich
Wandbilder der Baumeisterin und ihres Sohnes. An der Decke des Chorraumes sind
Gemälde. Wichtigste Statuen sind Nstra. Sra. de los Dolores und Nstro. Sr. de
la Columna (Jesus, der sich auf einer Säule abstützt), beide mit sehr
ausdrucksvollen Gesichtern. Mo-Fr. 10.00-12.00; frei
Neben dem Ayuntamiento in der Ca. San Sebastian ist die Iglesia San Augustín.
(1777?). Nur zu den Messen geöffnet.
Icod hat eine der längsten Karfreitagsprozessionen - 25 Figuren aus 3 Kirchen.
Die Cueva del Viento (Höhle des Windes) unterhalb von Icod ist eine der längsten
Vulkanhöhlen der Welt. Ca. 21 km sind bereits vermessen. Möglicherweise sind
noch nicht alle Gänge der Höhle entdeckt. Diese Hohlräume entstanden, wenn
die Lava an der Oberfläche erkaltete, in der Tiefe jedoch noch abfloß. Mehrere
Dutzend verschiedener Insektenarten und eine großohrige Fledermausart sind hier
beheimatet. Seit 1994 ist die gesamte Höhle Naturschutzgebiet.
VERKEHRSVERBINDUNGEN
Busse fahren nach Santa Cruz(107, 108), Puerto de la Cruz(363, 325), Santa Bárbara(358),
La Vega(359), Puerto de Erjos(360, 392), Acantilado de Los Gigantes(325), Playa
Las Américas(460)
WEITERE INFORMATIONEN
Oficinas Turísticas dependientes de Centro de Iniciativas Turísticas - Icod de
Los Vinos, San Sebastian 6; T812 123, Mo-Fr 9:00 - 13:00
38201 La
Laguna
w.aytolalaguna.com
Die Stadt (San Cristóbal de) La Laguna (ca. 550 - 600 m ü.NN) hat ca. 142.000
Einwohner, ist Universitätsstadt (ca. 20.000 Studenten) und seit 1818
Bischofssitz.
Der Flughafen Los Rodeos wird auch als Tenerife Norte bezeichnet .
1496 wurde der Ort als erste spanische Kolonialstadt von dem damaligen Eroberer
und Statthalter Alonso Fernández de Lugo (genannt Adelantado=Pionier) gegründet
- 1648 erhielt er Stadtrechte. Bis 1823 war er Hauptstadt von Teneriffa. Ab 1510
war die Stadt geistiges und politisches Zentrum der Insel und der gesamten
Region. 1701 wurde die Universidad La Laguna im Auftrag von Papst Clemens XI.
gegründet. Die nahegelegene Hafenstadt Santa Cruz machte La Laguna
wirtschaftlich den Rang streitig, und 1723 wurde der Sitz der Verwaltung der
kanarischen Inseln dahin verlegt. La Laguna ist kulturelles und religiöses
Zentrum der Insel geblieben.
Am Bischofssitz siedelten sich in der Folgezeit zahlreiche kirchliche Orden an.
1527 erfolgte die Gründung des ersten Dominikanerklosters der Insel.
Am 4.12.1999 wurde die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben.
Am 23. Januar 2006 zerstörte ein Brand den im 17. Jahrhundert erbauten
Bischofspalast . Der Wiederaufbau hat begonnen
Nahezu die gesamte Bausubstanz der Altstadt stammt aus dem 16. bis 18. Jh.
Klosteranlagen, Kirchen und große Bürgerhäuser sind sehenswert.
Sehenswürdigkeiten: Fragen Sie sich durch zur Plaza del Adelantado. In der Ca.
La Carrera - wenige Meter von der Plaza entfernt - ist die Touristinfo. Hier
gibt es kostenlos Material (u.a. Stadtplan). Mo-Fr 11.30 kostenlose Stadtführung
in Deutsch. Im Stadtplan wird auf 30 sehenswerte Gebäude hingewiesen. Hier
einige Ausführungen zu den markantesten. Für den Stadtrundgang übernehmen wir
die Positionen des Stadtplanes. Um viele Paläste vor dem Verfall zu retten, hat
die Gemeinde diese übernommen und restauriert. Im Zentrum haben die Straßen 2
Namen, neue und alte. Die Bewohner kennen vorwiegend die alten.
Die Plaza del Adelantado ist ein von Residenzen und Klöstern umsäumter Platz
mit Drachenbaum, Lorbeerbäumen und Platanen. Der Springbrunnen in der Mitte
stammt von 1870 und ist aus Cararamarmor
Das Rathaus(1+2) mit Stadtarchiv und Casa de los Capitanos (Touristinfo): In dem
mit reichverzierten Holzarbeiten ausgestatteten Gebäude residierten einst die
militärischen Befehlshaber der Insel. (Insgesamt ein Komplex von Gebäuden aus
dem 16. - 18. Jahrhundert in dem für die Kanarischen Inseln typischen Baustil).
An der Plaza ist auch das Nonnenkloster (8) der Heiligen Katharina mit einem
Holzaufbau (Ajímez). Von hier können die Nonnen das Treiben beobachten, ohne
selbst gesehen zu werden. Das Verlassen des Geländes ist ihnen verboten. Die
Kirche ist einschiffig, hat einen vergoldeten Hochaltar. Lese- und Altartisch
sind aus Silber. Der Chor hat eine Artesonadodecke, rechts im Chor befindet sich
ein großes Gemälde. Besichtigung So ca. 11.45-12.00 nach der Messe.
Real Santuario del Santísimo Cristo de La Laguna(30) ist eine
Franziskanerkirche, die überreich mit getriebenem Silber geschmückt ist.
(Hauptaltar, Altartisch, Abtrennung und Lesepult). Die Marmorkanzel meißelte
der Genueser Pascale Bocciardo. Über dem Altarraum ist eine schöne Holzdecke.
(1710-1799) Mo-Fr. 07.00-13.00, 16.00-20.45; Sa+So 07.00-20.45; frei.
Parque de la Constitución: Es ist skurril, daß die Spanier 2 Freiheitskämpfern
der spanischen Kolonien - José Martí (Kuba) und Simón Bolivar (Südamerika) -
hier ein Denkmal setzten.
Avenida Paseo de las Palmeras: Dies ist der Camino Largo, der lange Weg der
Verliebten.
Gehen Sie die Ca. San Augustín nach Westen zur Plaza de la Junta, einem Platz
mit hohen Bäumen (Araukarien) und modernen Gebäuden.
Nuestra Señora de la Concepción(24) am Westende der Plaza de la C. ist das älteste
Gotteshaus Teneriffas, 1502-05 erbaut, Umbau Anfang des 16. Jahrhunderts. Daher
ist ein einheitlicher Baustil nicht zu erkennen. Die Kirche ist dreischiffig.
Beachtenswert sind die Artesonadodecken, die geschmückte Kanzel aus Zedernholz,
der Hauptaltar, weitere Altaraufsätze aus getriebenem Silber und die bunten
Glasfenster; altes Mobiliar in der Sakristei. Ältestes Relikt ist das
Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert aus sevillanischer Keramik im Baptisterium
(Taufkapelle am linken Seitenschiff). Es soll schon zur Taufe der Guanchenfürsten
verwendet worden sein. Mo-Fr 08.30-13.30, 17.30-18.00, Sa+So 08.30-13.30,
16.30-20.00, frei. Auffällig ist der dunkle, sieben Etagen hohe Glockenturm,
erbaut um 1700. Der Turm kann bis zu den Glocken bestiegen werden. Einen
Aufenthalt zur vollen Stunde sollten Sie vermeiden. Sa.+So geschlossen.
Der Convento Santo Domingo (3), ein ehemaliges Dominikanerkloster aus dem 16.
Jahrhundert, ist eine der wenigen Kirchen mit Wandmalereien. Diese stammen aus
dem Jahre 1948. Die Kirche ist zweischiffig. Beeindruckend sind der gewaltige
Hochaltar aus getriebenem Silber, ebenso aus getriebenem Silber sind die beiden
Lesetische und das Lesepult. Auffallend sind die Holzbalkone im Chorraum und die
unterschiedlichen Decken im Querschiff. Im Seitenschiff steht ein Marmoraltar.
An diesem Ort gründeten 1527 Mönche die erste Lateinschule, später kamen
Logik und Philosophie hinzu, und 1663 ging daraus das Colegio de Santo Tomás
hervor, das später Universitätsstatus erreichte. Im Nebengebäude ist ein
Modell von La Laguna aus dem 17. Jahrhundert. Hier ist die Lagune, die später
ausgetrocknet ist, noch zu sehen.
Einen Abstecher lohnt das Museo de la Ciencia y el Cosmos (Wissenschaft und
Kosmos). Einige interaktive Experimente und Exponate animieren zum Mitmachen und
Ausprobieren (viele sind defekt, aber der Besuch lohnt trotzdem). Auch Naturphänomene
wie einen Vulkanausbruch oder die Entstehung eines Tornados kann man verfolgen
und eine Reise durch die Milchstraße unternehmen; ein Planetarium ist auch
vorhanden. Ca. Vía Lactea, s/n, 38200 La Laguna, T315265, F263295, Di-So
09.-1900, 3,--€, So frei, Tranvíastation: Museo de la Sciencia. 200 m weiter
in Richtung Santa Cruz ist das Monument eines Guanchen.
AUSFLÜGE & AKTIVITÄTEN
La Laguna ist ein guter Ausgangspunkt für Exkursionen in das sehenswerte und
weitestgehend unter Naturschutz stehende Anagagebirge.
1. Zum Pico del Inglés nehmen Sie die Linie 75(85) Richtung Taborno um
9.15 und steigen am cruce Pico del Inglés aus. Die schmale Straße links führt
zu einem Observatorium. Vom Pico gehen Sie zurück zur Straße und links zum
Cruz del Carmen, 920 m ü.NN. Hier sind ein weiterer Aussichtspunkt und ein
Besucherzentrum, in dem Sie auch weiteres Material über Wanderungen im
Anagagebirge erhalten. Juli-Sept. 09.30-15.00, Okt-Juni 09.30-16.00. Holen Sie
sich die Broschüre “Llano de los Loros” auf Deutsch und gehen Sie bis zum
Llano und weiter Richtung Llano de los Viejos bis zur Straße. Wenn Sie die Straße
überqueren, geht es über Stufen zum Llano de los Viejos. Gehen Sie auf der
Straße weiter, kommen Sie bald zum Mirador de Jardina. Hier warten Sie auf den
nächsten Bus nach La Laguna. Wenn Sie jedoch zum Llano des los Viejos gehen,
kommen Sie kurz vor Las Mercedes an die Straße. Wenn Sie später zu den
Aussichtspunkten fahren, ist es diesiger. Von allen Aussichtspunkten ist der
Teide zu sehen.
2. Nach Santa Cruz nehmen Sie das guagua oder die Tranvía(85), fahren
bis zum Intercambiador und gehen zu Fuß zur Plaza de España. Hier ist die
Touristinfo. Zur Besichtigung empfehlen wir die Iglesia de la Concepcion (liegt
am Weg), die Iglesia de San Francisco, den Parque García Sanabria (Beschreibung
s. Santa Cruz). Ein interessantes Gebäude ist das Auditorio de Tenerife (kein
Zutritt) - eine Konstruktion des Architekten Santiago Calatrava. L: südl.
der Estación de Autobús (Intercambiador), direkt am Meer. Wenn Sie mit der
Tranvía fahren, kommen Sie weiter in die Innenstadt. Während der Rushhour ab
14.00 ist diese schneller!
3. Zur Wanderung von Cruz del Carmen nach Punta del Hidalgo fahren Sie
mit dem guagua Linien 73,75,76,77(85) zum Cruz del Carmen, holen Sie sich die
Wegbeschreibung und starten an der Straße, rechts vom Restaurant. Folgen Sie
den weiß über gelben Streifen oder den Wegweisern Las Carboneras,
Chinamada, Punta del Hidalgo. Die Hinweise wechseln ab. Lassen Sie sich nicht
von ähnlichen Markierungen - gelb/weißes Andreaskreuz - irreführen. An der
ersten Gabelung geht es rechts, die Wegmarkierung folgt 50 m später. Ein
Rastplatz ist hinter Cargadero, nachdem Sie die Straße verlassen haben. Vor dem
Rastplatz gabelt sich der Weg. Links geht es durch die Berge nach Chinamada.
Rechts geht es runter nach Las Carboneras. Von hier können Sie mit dem guagua
zurückfahren. Hinter Chinamada kommen 3 miradores (Aussichtspunkte). Von
Hidalgo fahren bis 20.00 halbstündlich Busse nach La Laguna.
Schwierigkeitsgrad: Die Wanderung beginnt 924 m ü.NN, geht runter bis auf 8 m
und endet auf 50 m ü. NN. Es gibt nur wenige kurze Steigungen. Sie haben viele
Fernsichten. Die Strecke ist bis kurz vor Chinamada bewaldet. Die gesamte
Entfernung beträgt 10,5 km. Rechnen Sie mit einer Wegzeit von mindestens vier
Stunden. Nach einem Regen ist der Weg rutschig. Wanderschuhe mit gutem Profil
sind unbedingt erforderlich. Falls Sie allein losgehen, sagen Sie Ihrem
Vermieter Bescheid. Am WE treffen Sie weitere Wanderer.
4. Zum Ausflug in den Mercedeswald fahren Sie mit dem guagua Linie
73,75,76,77(85) zum cruce Moquinal. Hier gehen Sie Richtung Los Batanes. Bis zum
cruce Los Batanes geht es fast eben. Sie haben die Möglichkeit, nach Los
Batanes zu gehen, insgesamt 8 km, und mit dem Bus zurückzufahren (15.45), oder
Sie gehen weiter Richtung Pedro Álvarez. Bis zur Abzweigung nach Hidalgo ist
die Strecke asphaltiert. Danach geht es auf Rollsplitt weiter abwärts - von ca.
850 auf ca. 450 m. ü. NN - nach Pedro Álvarez. Gehen Sie durch den Ort bis an
die Straße Punta del Hidalgo-La Laguna.
Wenn Sie von der Abzweigung oben auf einem schmalen Pfad nach Hidalgo gehen,
sind es insgesamt 12 km. Von Punta del Hidalgo fahren halbstündlich Busse nach
La Laguna.
EINKAUFSMÖGLICHKEITEN
Wer die Preise vergleicht, findet Qualität zu niedrigen Preisen. Sie sollten
auf Sonderangebote (ofertas) achten. 2 Supermärkte sind in der Ca. 6 de
Diciembre, je 1 Supermarkt ist Av. de la Trinidad/Ca. Pablo Iglesias
(vergleichen Sie unbedingt den berechneten Preis mit der Ausschilderung!) und Av.
de la Candelaria, Ca. Los Bolos/La Carrera. Der Markt ist vorübergehend: Plaza
del Cristo Mo 07.00-13.00, Di-Fr. 06.00-14.00, Sa 07.00-15.00, So 07.00-11.00,
ein Preisvergleich lohnt sich! Es gibt Preisunterschiede von 50%. Beachten Sie
auch die Stände in der Halle.
UNTERKUNFT & ESSEN
H Aguere, Ca. La Carrera 55, w:hotelaguere.es, reservas@hotelaguere.es,
T251967, 259490, F631633; 75/58,-, Karneval: 85/68,- inkl. Fr. L: z
Hostal Berlin, C/. Venezuela, 64 - Tel. 922255043, cel616750190; 40,-, ab
1 Woche 30,-, GDuWc, es dauert sehr lange, bis wW kommt, nicht verzweifeln! V:
D, L: jenseits der Autobahn, erste Haltestelle (an der Tankstelle) wenn
Sie vom Airport kommen. Von hier sind es nur ca. 250 m, das Taxi können Sie
sich sparen! Z 1km swlich
P Padrón, C/ Núñez de la Peña 29, T259116; 30/20,-, GDWc, L:
z, sehr schlicht
VERKEHRSVERBINDUNGEN
Busse nach Santa Cruz, Puerto de la Cruz und ins Anagagebirge, Tranvía (Straßenbahn)
nach Santa Cruz
WEITERE INFORMATIONEN
Oficina de Información Turística de La Laguna, La Carrera 7, Bajo - Casa de
Alvarado Bracamonte, Mo-Fr 8.30-17.00, Sa, So 8.30-14.00, T631194
Oficina de Información Turistica del Cabildo, Aeropuerto Norte Los Rodeos,
Mo-Fr 8.00-21.00, Sa, So u. an Feiertagen 9.00-17.00, T635192 L: im Bereich
Abflug!
Oficinas Turísticas Dependientes de Centro de Iniciativas Turísticas -
Nordeste, Av. Universidad 9 - Camino Largo Mo, Mi u. Do 8.30 -14.00
17.00-19.00, Di u.Fr 8.30 - 15.00 T632718
Punto de Informacíón Turística de la Laguna, Plaza Adelantado, s/n, Mo-Fr
8.30-17.00, Sa, So u. an Feiertagen 8.30-14.00 Jul-Sept Mo-Fr 8.30-20.00, Sa, So
u. an Feiertagen 8.30-14.00, T631194
La Orotava
Las Galletas
Los Cristianos
Los Realejos
38400
Puerto de la Cruz
Der drittgrößte Ort der Insel liegt an der Nordküste. Er hat seit über 100
Jahren Tourismus, ist also davon geprägt! In der Touristinfo gab man uns eine
Liste mit 91 Unterkünften. Hinzu kommen noch die nicht registrierten Vermieter.
Das Verhältnis der Ausländer zu Einheimischen beträgt 3:1, die Bevölkerungsdichte
2.700 Einwohner/km2, doppelt so groß wie in Santa Cruz! Unangenehm mag für den
Individualreisenden die dichte Bebauung mit den vielen hohen Gebäuden sein.
Allein 2000 - 2005 wurden 7 km2 fruchtbares Orotavatal bebaut oder asphaltiert.
Im Februar wird ganz groß Karneval gefeiert. Am 2. Sonntag nach Pfingsten ist
das Fest des heiligen Dominikaners Pedro Telmo. Am 23.6. werden in den frühen
Morgenstunden Ziegen durch die Hauptstraßen der Stadt ins Wasser getrieben.
Diese rituelle Handlung soll der Reinigung und der Fruchtbarkeit dienen. Um die
touristische Attraktion zu komplettieren, treten hierbei Folkloregruppen auf.
Das Stadtfest, Fiesta del Gran Poder del Dios, ist am 15. Juli.
1603 gegründet als Puerto de la Orotava, wurde der Ort 1819 umbenannt. Seine
Bedeutung wuchs, als 1706 der Hafen von Garachico durch Lavamassen weitestgehend
zugeschüttet wurde. Nach dem Rückgang des Weinexportes verlor der Hafen an
Bedeutung.
Die Stadt hat sich noch etwas von ihrem ursprünglichen Charme bewahrt. Rund um
die Plaza del Charco, den zentralen Platz des historischen Kerns, sind
romantische Altstadt-Gäßchen (Ca. de Santo Domingo, Ca. San Felipe, Ca. del
Lomo), hübsche Kirchen wie die Iglesia Nuestra Señora de la Peña de Francia
oder die San Franciscuskirche und die Ermita San Bautista - die ältesten noch erhaltenen Gebäude -, die Casa de la Real Aduana (das alte Zollhaus von
1620, heute Touristinfo und Souvenierverkauf) und schöne alte Bürgerhäuser,
wie die Casa de Iriarte, das heutige Hotel Monopol, ein Gebäude von 1742
(Geburtshaus von Augustín de Betancourt y Molia 1758-1824, 1888 Umbau zum
Hotel). 1887 wurde das Marcesa, ein Gebäude aus dem Jahre 1712, zum Hotel
umgebaut. 1892 entstand das Taoro, als erstes Hotel der Insel mit fließendem
warmen und kalten Wasser und elektrischem Strom. Es war damals das größte
Hotel Spaniens.
Damit war der Tourismus der High Society auf Teneriffa eröffnet.
Die Kirche Nstra. Sra. de la Peña de Francia (1681-97) ist dreischiffig und hat
drei große Altäre. Der linke Altar ist aus Marmor, Teile sind vergoldet. Die
Altäre in der Mitte (mit vielen Silberschmiedearbeiten) und rechts sind
vergoldet. Die Kirche hat bunte Fenster. Das Chorgestühl ist entgegen dem üblichen
Brauch unter der Orgelempore. Das wichtigste Kunstwerk ist die Virgin de las
Dolores von Luján Pérez, eine, neben dem Jesús Sapiente, auf der Insel häufige
Figur. Die Figuren aus dem linken Altar und die Virgin de las Dolores werden am
Karfreitag in einer Prozession durch die Stadt gefahren. Hier ist auch die Figur
des Crísto del Gran Poder.
Die Ermita de San Juan Bautista ist aus dem 16.Jahrhundert. Sie hat eine
Mudejardecke. Die Altarfigur ist Crísto Sapiente. Eine weitere Christusfigur
(ohne Arme) ist zu sehen. Im 18. Jahrhundert wurde das längere Hauptschiff, die
Iglesia de San Francisco, angebaut. Tgl. 9.00-13.00 u. 16.00-21.00.
Am Ostende des Lido de San Telmo ist das Zentrum der deutschen Katholiken von
Santa Cruz. Die Capilla de San Telmo wurde 1626 für die Schutzpatronin der
Fischer, die “Mutter Gottes der guten Reise”, erbaut und ist das Wahrzeichen
des Ortes. Die Statue des heiligen Pedro ist aus dem Jahre 1783.
Ein Besuch Puertos lohnt sich wegen seines botanischen Gartens, der eigentlich
nur als Durchgangsstation zur Akklimatisirung tropischer Pflanzen gedacht war.
Karl III. von Spanien ließ ihn anlegen. Sie können dort rund 3.000 Bäume und
Pflanzen aus aller Welt bewundern. In einem kleinen Gewächshaus, dem Jardín de
Aclimatación de La Orovata, so der frühere Name, sind etliche Orchideen.
Über Puerto hinaus bekannt sind der von dem lanzaroteñischen Künstler César
Manrique angelegte Parque Manrique mit den 9 falsch herum eingepflanzten
Palmen!, dem Casino auf einer künstlichen Insel und der
Meerwasser-Schwimmanlage Lago Martiánez und der gleichfalls von ihm ersonnene
Garten-Strand Playa Jardín.
Ein lohnenswerter Spaziergang führt durch den Wassergarten Risco Bello (leider
ist dieser am Verfallen, die Lampen fehlen, von den Bildern sind die Fliesen
heruntergefallen, die Treppenstufen sind so ausgebröselt, daß sie gesperrt
werden müßten) unterhalb des ehemaligen Casinos Taoro, durch den Park des
Casinos und der Hotels Belaire, Tigaiga und Chiripa. Die in einigen Reiseführern
aufgeführte sonntägliche Folkloreveranstaltung gibt es seit 2006 nicht mehr.
AUSFLÜGE & AKTIVITÄTEN
Zum Loro Parque werden Busladungen mit Touristen aus dem ganzen Land
transportiert. Ursprünglich ein Papageiengehege, ist er jetzt ein riesiger Zoo
und Freizeitpark inmitten einer vielseitigen kanarischen Pflanzenwelt. Mehr als
200 Papageienarten werden hier gezüchtet und für ein Leben in freier Wildbahn
vorbereitet. Es gibt Shows von Papageien, Seelöwen und Delfinen. Gorillas,
Schimpansen, Schildkröten, Tiger, Flamingos, Königspinguine und viele andere
Tiere leben zum Teil ohne Gitter in dem Park. Eine Fledermaushöhle, ein
riesiges Aquarium mit 15.000 Meeresbewohnern, ein Krokodilgehege, ein
Orchideen-Haus und ein Porzellanpapageien-Museum sind zu sehen.
Im Kino wird ein beeindruckender Naturfilm gezeigt. Mehrere Restaurants und Bars
sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Von der Avenida Venezuela fährt
gratis alle 20 Minuten eine Bahn als Zubringer; tgl. 8.30-18.45, letzter Einlaß
16.00, 30,--/19,-- €.
w.loroparque.com
Playa de Martiánez
Östlich des Stadtzentrums liegt der künstliche, etwa 150 m lange dunkle
Sandstrand Playa de Martiánez mit einem vorgelagerten Wellenbrecher. Hinter dem
Strand ist das Meerwasserschwimmbecken Lago Martiánez des kanarischen Künstlers
César Manrique. An der Strandpromenade liegen verschiedene Restaurants und Cafés,
Sonnenschirme und Liegestühle können gemietet werden.
Playa Jardín
Im Westen des Stadtzentrums liegt das ebenfalls von César Manrique künstlich
angelegte Bademekka Playa Jardín (Gartenstrand), ein etwa 1 km langes Areal.
Der Strand hat feinen, schwarzen Sand. Auf der Küste hinter dem Strand ist ein
Park. Manrique schuf einen künstlichen Wasserfall, Grotten und Lagunen, in
denen die Kinder planschen können. Ein künstliches Riff mildert die Brandung.
Nur am westlichen Ende des Küstenstreifens können die Wellen ungehindert
anrollen. Es gibt einen Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, ein Restaurant und
Strandbars.
Golf La Rosaleda
In mehreren Terrassen liegen die 9 Löcher des Golfplatzes La Rosaleda im
Ortsteil Los Orovales von Puerto. Anfänger haben die Möglichkeit, Putten und
Abschlagen zu üben. Unterricht in der angeschlossenen mehrsprachigen Golfschule
wird angeboten.
w.golflarosaleda.com
1. Die Wanderung auf der Steilküste zur Playa del Bollullo beginnt am
Mirador de la Paz. Es geht vorbei am Café Bellamar und Hotel Semiramis. Der Weg
führt durch einen Tunnel unter der Autopista hindurch, durch Bananenplantagen,
einen Barranco und wieder Bananenplantagen zu einem Mirador oberhalb der Playa
del B. Von hier führt der Weg hinab zur Playa von gut 400 Metern Länge und
durchschnittlich 50 Metern Breite mit dunklem Sandstrand oder weiter zur Playa
de los Patos. Der Weg ist leicht zu gehen und führt an vielen Stellen auf der
Steilküste entlang.
2. Die in einigen Reiseführern empfohlene Wanderung vom Loroparque nach
San Vicente ist an einigen Stellen nur von Gemsen sicher begehbar. Hinter “La
Romántica” liegen die Geländer seit Jahren auf der Erde.
3. Zur Fahrt über die Wolken nehmen Sie Linie 348(270) und fahren bis
zum Parador Nacional de las Cañadas (Parador de Turismo). Wenn die Touristinfo
arbeitet, können Sie sich erst noch einen Film über die Entstehung der Insel
ansehen und anschließend einen Abstecher zu den gegenüberliegenden Roques de
Garcia machen. Vom Parador führt ein leichter Wanderweg zur Talstation der
Seilbahn. Bei starken Winden fährt sie nicht (24,--). Hier steigen Sie kurz
nach 16.00 Uhr in den Bus. Für den Ausflug in die Cañadas empfehlen wir Anzug
Zwiebel und Regenzeug. Oben herrscht häufig ein scharfer Wind, und wenn die
Sonne durch Wolken verdeckt ist, ist es auch kühl. Gehen Sie davon aus, daß
oben 8° C weniger sind als unten! Sie können ruhig bei tiefhängenden Wolken
losfahren. Spätestens bei 1.500 m ü.NN scheint die Sonne, und Sie haben eine
Aussicht wie vom Flugzeug. Die Linie 348 fährt 9.15 ab Puerto und 16.00 ab
Parador de Turismo. Wer zu spät kommt, muß oben übernachten.
4. Wenn Sie schon einmal auf Teneriffa sind, sollten Sie sich die
Mascaschlucht nicht entgehen lassen. Die Wanderung durch die Schlucht müssen
Sie nicht machen, allein die Fahrt Santiago - Masca ist atemberaubend. Nehmen
Sie 8.45 die Linie 325(245) bis Santiago del Teide und steigen dort an der
ersten Haltestelle aus. Hier lohnt ein Blick in die Kirche und das Ayuntamiento.
10.35 weiter mit Linie 355(00) - kleiner Bus - nach Masca. Spätestens an der
ersten Kurve. die der Bus nur im zweiten Anlauf schafft, wissen Sie, warum da
keine großen Busse fahren können. An der ersten Haltestelle in Masca steigen
Sie aus und erkunden den Ort. 19.20(125) fährt der letzte Bus nach Buenavista.
Dieses muß man nicht gesehen haben! Von hier fährt stündlich Linie 363(210)
nach Puerto. Wenn Sie Masca verlassen, wissen Sie auch, warum man die Fahrt
nicht in umgekehrter Richtung machen sollte.
5. Ausflug nach La Orotava(85) siehe dort.
6. Stündlich fährt die Linie 363(145) nach Icod. Dieser Ort hat mehr zu
bieten als den Drago, das Schmetterlingshaus, die Kirche San Marcos und
Weinproben (s. Icod). Rückfahrt jede volle Stunde.
7. Die Linie 363(160) fährt stündlich nach Garachico. Stadtrundgang
siehe dort. Rückfahrt **.45.
8. Zur Wanderung durch den Kiefernwald fahren Sie mit der Linie 345(135)
bis zur Endstation La Caldera. Gleich neben der Haltestelle (1.200 m ü.NN) ist
in einem Krater (Caldero de Pedro Gil) ein Erholungspark eingerichtet worden.
Gehen Sie mindestens bis zu den Organos (Orgelpfeifen) - der Krater bleibt
rechts liegen. Gleich hinter dem Krater ist der erste Wegweiser “Los Organos”.
Bleiben Sie immer auf dem breiten Weg. Kurz nach der ersten Rechtsabzweigung
(Rastplatz) sehen Sie die Felsformation rechts oben. Die Organos sind nur kurz
zu sehen. Nach etwa 75 Minuten kommt ein weiterer überdachter Rastplatz. Neben
Kiefern wachsen hier Lorbeerbäume und Baumheide. In den Monaten Oktober bis
April ist es hier oben empfindlich kühl. Grundsätzlich sind wegen der Höhenlage
5° C weniger als an der Küste. Ausrüstung: Festes Schuhzeug, Regenbekleidung
und langärmeliger Pullover. Treten Sie die Fahrt nur an, wenn in den Bergen
nicht schon die Wolken hängen, was gegen Mittag meist der Fall ist. Es lohnt
sich, den ersten Bus zu nehmen, der nach La Caldera fährt!
EINKAUFSMÖGLICHKEITEN
Ca. Nieves Ravelo: Mercadona und Hiperdino. Mercado und Altesa: Gehen Sie die
Ca. Nieves Ravelo bis zum Ende und wechseln dann die Straßenseite, gehen durch
den Tunnel und gleich die zweite Straße rechts. Die Einheimischen kennen diesen
Weg nicht. Man hat uns ganz außenherum geschickt. C C Las Pyrámides Martiánez:
Mercadona; Ca. Aceviño/Carr.Botánico: Supermercado 2000 (Spar).
UNTERKUNFT & ESSEN
P Rosamary, Ca. San Felipe 14, T383253, Cel 675247807; 30,--, L: z
P Casa Alta, Calzada de Martiánez 9, T922385868; 30,--, L: Z 500 m südl.
P Los Geranios, Ca. del Lomo 14, T381910; 27,--, Fr 4,--/Pers., L: z,
ruhig
VERKEHRSVERBINDUNGEN
Busse fahren über die ganze Insel.
WEITERE INFORMATIONEN
Oficina de Información Turística de Puerto de la Cruz, Las Lonjas, s/n (La
Casa de la Aduana), Mo-Fr 9.00-20.00, Sa 9.00-13.00 (Okt-Jun), Mo-Fr 9.00-19.00,
Sa 9.00-12.00, (Jul-Sept), T922 386 000
Oficinas Turísticas dependientes de Centro de Iniciativas Turísticas - Puerto
de la Cruz, Puerto Viejo 13 Mo-Do 9.00-13.00, 1630-19.30, T388777
38611 San Isidro
ist ein Ort mit überwiegend schönem Wetter, ca. 4 km entfernt vom Flugplatz
Reina Sofía (Teneriffa Süd). Wir haben es mehrfach erlebt, daß es in Los
Cristianos regnete, während hier die Sonne schien. Der Ort ist verkehrsmäßig
günstig gelegen und empfiehlt sich im Winter als Start. Man kann in Ruhe die
Entwicklung des Wetters abwarten und selbst bei unsicherer Wetterlage, wenn es
in den Bergen regnet, etwas unternehmen. Wenn es denn doch einmal regnet, dann
nachmittags. Also früh starten, dann sind Sie vor dem Regen zurück.
Architektonisch interessant ist die neue Kirche.
Der nächstgelegene Strand ist in El Médano(470/95). Wenn Sie es einsamer mögen,
fahren Sie bis zur ersten Haltestelle hinter El Médano. Von hier aus führt ein
Pfad durch das Landschaftschutzgebiet Montaña Roja an die Küste.
So mittags ist lucha im “Terrero”. Dieses finden Sie in der Parallelstraße
zur Av. Santa Cruz vor dem 3. Kreisel.
AUSFLÜGE & AKTIVITÄTEN
Die Ausflüge 1-8 sind ganz leicht, weil Helga um den rechten Unterarm einen
Gipsverband hatte und ein Sturz unbedingt vermieden werden mußte.
1. Einen Bummel durch Los Cristianos (450/145) und auf der Promenade
vorbei an Las Américas bis Costa Adeje sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Hier ist im Winter das größte Altersheim der Welt.
2. Bevor Sie diese Fahrt antreten, sehen Sie sich den Himmel an. Wenn
Gefahr besteht, daß bis Mittag die Wolken in den Bergen hängen, fahren Sie gar
nicht erst los. Nach Arico Viejo nehmen Sie den Bus(430) um 10.00 ab Granadilla.
Die Straße kreuzt mehrere Barrancos. Eindrucksvoll sind Teguete und El Río.
Nach einem Bummel durch den Ort und einem Blick in den Barranco gehen Sie nach
Arico Nuevo. Der Ort hat einige gepflegte, alte Häuser. Einige Häuser sind
verwaist. 12.45 + 13.00 fahren Busse(145) zurück nach Granadilla.
3. Nach Guía de Isora nehmen Sie die (450/145) und steigen in Los
Cristianos in die (417/70). An der zweiten Haltestelle in Guía steigen Sie aus
und fragen sich durch zur Kirche (a la iglesia). Am Portal fällt die Mischung
von vielen Baustilen auf. In den Indischen Lorbeerbäumen um die Kirche ist
reichlich Vogelgezwitscher. Bummeln Sie durch die Callejón de Judíos (Judengäßchen)
- achten Sie auf das “Pflaster”-, Ca. Tagoro, Canonigo S Afonso und die Ca.
Lavera. Dies sind die ältesten Stadtteile. Sie wurden inzwischen als historisch
wertvoll eingestuft. Hinter Adeje bleibt die Straße immer oben am Hang. Sie
haben wunderschöne Blicke auf die Küste.
4. Zur Fahrt nach Las Galletas/Costa del Silencio nehmen Sie (470).
5. Nach Los Gigantes, 1 1/2 Stunden mit (473/215) ab Los Cristianos.
Fahren Sie bis zur Endstation und gehen Sie zum Hafen. Die Masse der
Mitreisenden strömt dorthin, weil sie irgendeine Bootsfahrt machen wollen.
Sehen Sie sich die enge Hafeneinfahrt und die hohen Molen an. Dann gehen Sie zurück
zur Bushaltestelle. Da sehen Sie schon links hoch oben den Mirador (Straße
Santiago del Teide - Guía de Isora). Die besten Aufnahmen von der Steilküste können
Sie vom Mirador hinter dem Hotel Barceló de Santiago machen. Gehen Sie auf der
Straße Richtung Puerto de Santiago - genau auf das Hotel Barceló zu und links
daran vorbei. In der Linkskurve ist der Durchgang zur Küste. Jetzt gehen Sie
rechts bis zur Aussichtsplattform. Von hier haben Sie freie Sicht auf Los
Gigantes und die Berge. Links unter sich sehen Sie ein wunderschönes
Schwimmbecken direkt am Meer. Von Ihrem Standort aus können Sie auch sehen, daß
es vom Hafen hierher keinen Weg an der Küste gibt. Setzen Sie Ihren Weg in
Puerto de Santiago an der Küste fort. Gehen Sie mindestens bis zum Strand La
Arena. Die Touristinfo ist genau gegenüber dem Strand (großer Hinweis). Am
Ende des Strandes ist die Bushaltestelle. Die Fahrzeuge fahren stündlich nach
Los Cristianos.
6. Mo-Sa fährt 9.30 das guagua ab Granadilla (437/95) nach Vilaflor.
Eine wunderschöne Strecke! Hinter Granadilla beginnt eine Eukalyptusallee bis
zum cruce Cruz de Tea. Steigen Sie an der Tankstelle aus und gehen Sie durch den
Ort -s. Vilaflor - bis zu den riesigen Kiefern.
7. Für die Fahrt zur Höllenschlucht (Barranco del Infierno) bei Adeje
nehmen Sie die(450/145) bis Los Cristianos und steigen hier in die (416) um.
Wenn Sie über Granadilla fahren, brauchen Sie eine Stunde länger. Für die Rückfahrt
nehmen Sie ab Los Cristianos die (450) oder die (111) bis zur Haltestelle an der
Autopista. Die (450) fährt von 9.45 - 17.45 nur 2 stündlich.)
8. Nach Adeje fahren
Sie ab Los Cristianos mit (417;473/95). (Die 416 macht einen Umweg über La
Caleta und braucht damit 15 Min. länger.) Wenn Sie in den Ort kommen, sind
dicht hintereinander zwei Rondells. Gleich danach kommt der Friedhof. Hier
steigen Sie aus. Der Friedhof unterscheidet sich sehr angenehm von den Betonwüsten
in Süd- und Westeuropa. Gehen Sie weiter Richtung Kirche Santa Ursula. Zuerst
kommen Sie bei Tinerfe vorbei, dem letzten Guanchenfürsten, der über ganz
Teneriffa herrschte. Er machte den Fehler, daß er die Insel an seine 9 Söhne
aufteilte, die sich sofort befehdeten. Wenn Sie direkt zur Kirche gehen, kommen
Sie durch das alte Zentrum. Die zweischiffige Kirche aus dem 16. Jahrhundert
lohnt einen Besuch; tgl. 11.00 - 13.00 Uhr. Die Decken vor dem Chor und dem
Seitenaltar sind farbig ausgeführt. Auf der linken Seite des Chorraumes sind
zwei Balkone. Wenn Sie die Kirche verlassen, blicken Sie in Richtung Casa Fuerte.
Pedro del Ponte - Sohn des Gründers von Garachico - ließ sie 1555 zum Schutz
vor Piratenüberfällen errichten.
Die Wanderungen 9 - 31 sind leichterer Art. Sie wurden vom Autor mit einer Entzündung
der Achillessehne bewältigt.
9. Nach Las Vegas nehmen Sie den Bus(035;463/95) ab Granadilla bis
Chimiche, cruce Las Vegas. Bis zum Ziel sind es ca. 3 km. Es ist wenig Verkehr.
Der Weg führt durch trockene, baumlose Landschaft ständig bergauf bis zu den
ersten Kiefern. Außer einem Raubvogel und Eidechsen begegnet Ihnen kein Tier.
Diese Wanderung steht im krassen Gegensatz zu den Ausflügen nach Guía de Isora
und Arico. Nach ca. 1,7 km kommt eine scharfe Rechts- und gleich dahinter eine
scharfe Linkskurve mit einem unvollendetenen Haus auf der rechten Seite. Ab hier
verläuft links der Straße eine Wasserleitung. Nach ca. 100 m verlassen Sie
zusammen mit der Wasserleitung die Straße. Es geht durch einen Barranco. Dieser
Pfad ist Teil einer alten Handelsstraße. An einer breiten Gabelung gehen Sie
rechts, Richtung Ort. Ca. 20 m vor dem Beginn der asphaltierten Straße gehen
Sie wieder rechts. Sie kommen zu einem alten Ofen, in dem Feigen zwecks
Konservierung getrocknet wurden. Auf einem schmalen Pfad gelangen Sie zur Kirche
Santa Ana. Am 26.7. findet hier ein traditionelle Tanz “Danza de las Varas”
statt. Vom Kirchplatz haben Sie einen wunderbaren Panoramablick. Verlassen Sie
den Kirchplatz, kommen Sie links in die Ca. Guajara. Dies ist die Fortsetzung
des alten Handelsweges nach Vilaflor und La Orotava. In der Ca. Guajara stehen
einige, gepflegte noch bewohnte, alte Feldsteinhäuschen. Wir gehen jedoch
rechts und verlassen den Ort über die einzige Zufahrt. 10 m hinter dem
Ortsschild gehen Sie links auf ein freies Feld. Am Abhang sind Reste eines
weiteren Ofens. Von etwas weiter oben haben Sie einen Blick über ein Tal mit Höhlen.
Weitere sehen Sie entlang der Straße nach Chimiche. In diesen Höhlen sollen
schon Guanchen gelebt haben, und während des spanischen Bürgerkrieges sollen
sich Menschen hier versteckt haben. Zwischen 12.45 + 13.00 Uhr fahren 2 Busse
(wochentags 3) nach Granadilla. Später werden die Abstände größer. Las Vegas
war die erste Siedlung der Castillaner in der Gemeinde Granadilla. Für das
Wetter siehe Ziff.3.
10. Ein sehr lohnenswerter Ausflug ist
Mo bei klarer Sicht zum Mirador de la Centinela. Mit dem Bus(470/95) bis
Granadilla und hier in die (416/00)
umsteigen und bis Tamaide fahren. Gehen Sie einige Meter zurück und dann rechts
bergab in den Ort. An einer Straßengabelung steht ein dunkles Steinkreuz
“Cruz de Piedra” oder “Cruz de la Morena” genannt. Hier geht es links
bergab in die Ca. La Fuente. In einem Linksbogen steht ein Gestell mit 5 Briefkästen.
Dieses bleibt links liegen. Es geht weiter auf einer Piste - links ist eine
Mauer - bis zur Mauerecke. Kurz vor der Mauerecke geht ein schmaler Pfad bergab
in den Barranco “El Drago” zur “Fuente (Quelle) de Tamaide”. Weiter geht
es unterhalb des ersten Beckens. Das zweite Becken sehen Sie nur, wenn Sie sich
direkt unter der Quelle ca. 1 m nach oben ziehen (Stufe benutzen!). Am Anfang
des Aufstiegs auf der anderen Seite geht es zwischen zwei dicht stehenden Felsen
hindurch und dann recht bequem aufwärts bis zu einer Weggabelung mit Steinmännchen,
hier rechts bis zu einer asphaltierten Straße. Gehen Sie links und dann über
einen Zebrastreifen. Dahinter geht es rechts weiter durch La Hoya. Sehen Sie
sich aber vorher noch den ca. 50 m entfernt stehenden alten Ziegelbrennofen an.
Bei dem Gang durch La Hoya sehen Sie verfallende Häuser im alten Baustil
und kommen zur “Casa Rural”. Sie gehen geradeaus - rechts an der Casa Rural
vorbei - über Privatgrundstück. Dahinter beginnt der Abstieg in den
“Barranco de Mantible”. Sie kommen an der Quelle von La Hoya vorbei, die oft
trocken ist. Der Aufstieg zum Mirador ist recht bequem. Das guagua hält auf der
TF 28 an der Westauffahrt zum Restaurant. Mo ist die Gaststätte geschlossen,
deshalb haben Sie den Mirador fast für sich allein. Die Weiterfahrt nach Los
Cristianos dauert sehr lange und lohnt sich nicht.
11. Zur Montaña Roja nehmen Sie das guagua (116;470/95) bis El Médano.
Am Hafen steigen Sie aus und gehen Richtung südwest auf die Montaña Roja zu.
Bevor Sie diese erreichen, sehen Sie noch eine kleine Lagune - aber nur, wenn
Sie nicht ganz dicht am Strand entlanggehen. Die Wege im Naturreservat sind gut
ausgeschildert. Es gibt mehrere Infotafeln. Gehen Sie zuerst auf die Montaña
Roja und dann auf die Montaña Bocinegro. Erstere ist auf ihrem oberen Teil mit
roten lapilli bedeckt. Für ein Foto von El Médano ist es besser, wenn die
Sonne weiter im Süden steht. Danach gehen Sie um die Montaña Roja herum,
weiter Richtung Westen zur Playa de la Tejita, einem gut 1 km langen, wunderschönen
Badestrand mit ganz feinem, dunklem Sand, leider ohne jeden Schatten. Der Weg
weiter an der Küste entlang ist nicht beschwerlich. Sie kommen an Bauwerken aus
dem 2. Weltkrieg vorbei. Die Wanderung können Sie jederzeit abbrechen und nach
rechts zur Straße gehen. Hier fährt bis Los Abrigos stündlich das guagua
(470/100) entlang, das Sie wieder nach San Isidro bringt. Gehen Sie weiter, müssen
Sie durchhalten bis Las Galletas! Wenn Sie auf die Montaña Roja wollen, sind
Wanderschuhe unbedingt ereforderlich.
12. Zur Cueva (Höhle) del Hermano Pedro gehen Sie Richtung El Médano.
Hinter der Autopista ist links die Tankstelle und rechts “Bar Restaurante
Hermano Pedro”. Gleich dahinter gehen Sie rechts auf der asphaltierten Straße.
Es ist wenig Verkehr. Nach ca. 2,5 km kommen Sie an die Einflugschneise des
Flughafens. Darunter ist auf der rechten Straßenseite die Höhle. In einem
Schaukasten steht auf einem gelben Blatt die Geschichte Hermano Pedros in
deutscher Sprache. Sie wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich
wiedergegeben. Nachdenklich sollte die Begründung seiner Seligsprechung machen.
Er tat das, was von jedem Christen verlangt wird! Die Anlage lohnt den Ausflug.
Messe Sa 12.00 ganzjährig, Nov+Dez zusätzlich So 17.30. Wenn Sie noch nicht
auf der Montaña Roja waren, können Sie noch die ca. 2 km bis dorthin gehen.
Ausrüstung für den Aufstieg: Wanderschuhe
13. Zur Montaña Pelada nehmen Sie das guagua (116;470/95) bis El Médano
Hafen. Von Hier gehen Sie Richtung Südost bis an dessen Ende und dann links
(Nordost) die Uferpromenade entlang. Sie ist anfangs gepflastert und später
wieder. An ihrem Ende (Ende des Plattenweges) hört links die Bebauung auf,
rechts fängt sie an. Hier wechseln Sie die Straßenseite und gehen auf dem
asphaltierten Fuß-/Radweg bis zur nächsten Abzweigung. An der Mauer des ersten
Hauses ist ein Straßenschild “Ca. Estanbul”. Hier gehen Sie links auf der
Piste weiter. Nach ca. 750 m ist rechts ein Grundstück mit einer ganz niedrigen
Mauer (1 Stein) und einer großen, alten Maschine. Gleich dahinter, vor einem
Wasserbecken, geht es rechts ab (gelber Pfeil am Telefonmast). Nach ca. 200 m
geht rechts ein Pfad ab. Er führt direkt auf die Photovoltaikanlage zu. Gehen
Sie rechts am Zaun entlang bis zu einer Absperrung. Ca. 15 m dahinter sind 2
Hinweisschilder auf das Landschaftsschutzgebiet Montaña Pelada. Die Zone ist
durch breite, bequeme Wege erschlossen. Einen schönen Rastplatz finden Sie
rechts hinter dem Kamm einige Meter abwärts, gleich hinter der höchsten
Stelle. Der Rundweg führt auf dem Kraterrand entlang. Die Montaña Pelada (auch
Escachada genannt) ist das Ergebnis mehrerer Vulkanausbrüche und der Einwirkung
von Wind und Meer. Die abfließende Lava der Montañas Ifara und Los Riscos vor
ca. 15.000 Jahren hat Zungen um den Berg hinterlassen. Daher auch der Name
Pelada. Die ganze Strecke ist bequem begehbar.
14. Wanderung nach Chimiche. Gehen Sie Richtung Granadilla und am 3.
Kreisel Richtung Chimiche, ca. 9 km. Nach 9.00 Uhr läßt der Verkehr nach. Die
Strecke ist gut zu gehen. Es gibt nur zwei Stellen, wo die Straße eng und für
Fußgänger kein Platz ist. Bei Chimiche sind noch intakte Terrassenfelder, die
bewirtschaftet werden. Für die Rückfahrt finden Sie sich 12.30 an der
Haltestelle ein. Bis 13.00 Uhr fahren hier 2 Busse (werktags 3) durch.
15. Wanderung zur Montaña Amarilla. Nehmen Sie das guagua (470/100) und
fahren bis Los Abrigos. An der zweiten Haltestelle, am Kreisverkehr (rotonda)
steigen Sie aus und gehen Richtung Küste. Vor dem R “El Mirador” gehen Sie
rechts zur “Playa Grande”, einem winzigen Strand. Von hier gehen Sie immer
an der Küste entlang. Der Weg ist gut zu sehen und führt an der Marina San
Miguel und am Amarilla Golf vorbei. Vor der Montaña wählen Sie den Pfad, der
genau auf den höchsten Punkt führt.
Vor dem Aufstieg gabelt sich der Weg. Zum Gipfel des rechten, niedrigen
Kraterrandes führt ein Pfad. Der Aufstieg zum höheren Kraterrand ist ebenfalls
problemlos, nur fehlt der Pfad zum höchsten Punkt in Richtung Los Abrigos. Sie
können diesen jedoch gefahrlos erreichen. Genießen Sie das Panorama und den
Blick in den erloschenen Krater. Gehen Sie auf dem Kraterrand Richtung Costa del
Silencio. Sie kommen dann an einem unfertigen Hotelbau (zugemauerte Fenster in
der 1. Etage) heraus. Von hier gehen Sie die Straße Richtung Norden. Nach ca.
2,5 km kommen Sie an die Hauptstraße. Hier ist gleich die Bushaltestelle nach
Granadilla (470/155). Wenn Sie sich noch Costa del Silencio ansehen wollen,
gehen Sie in den Ort. Die nächste Bushaltestelle ist in ca. 800 m. Eine
abwechslungsreiche Wanderung. Festes Schuhzeug ist erforderlich.
16. Zur Rundwanderung auf der Llano (Ebene) de las Mesas nehmen Sie das
guagua (470/145) nach Los Cristianos und steigen am ZOB aus. Gehen Sie die
Hauptstraße nach Südosten, sie macht mehrere Biegungen, vorbei an der Siedlung
“Parque Tropical Tres”. Am Ende der Kurve, vor dem Zebrastreifen, geht es
rechts in die Natur. Es geht etwa 100 m hinauf zu einem Wanderweg. Diesem folgen
Sie ca. 50 m nach links bis zu einem Pfahl. Hier geht es rechts. Folgen Sie
jetzt den weißen Pfeilen und Punkten. Oben geht es an der Steilküste entlang,
vorbei an einem großen Stein mit “14”. Hier ist eine Gabelung. Die beiden
Pfade treffen wieder aufeinander. Bei klarer Sicht können Sie im Westen La
Gomera sehen. Es geht immer noch an der Abbruchkante entlang. Der Pfad ist gut
markiert. Der erste Barranco wird umgangen, durch den zweiten gehen Sie hindurch
und gelangen an eine Steinpyramide. Ca. 40 m danach ist eine halbkreisförmige
Natursteinmauer. Hier geht es nach links, weg von der Abbruchkante, zu einer
freien Fläche mit zahlreichen Steinhäufchen und wieder Richtung Meer. Jetzt
sehen Sie unter sich Palm-Mar und dahinter den Leuchtturm “Faro de Rasca”.
Achtung: Die nächste Gabelung ist mit drei Steinmännchen im Abstand von 2 - 3
m gekennzeichnet. Geradeaus geht es nach Palm-Mar. Der Abstieg ist beschwerlich.
Sie gehen links, umgehen einen halbkreisförmigen Steinwall, 30 m dahinter an
der Gabelung links (weißer Pfeil) und kommen auf einen freien Platz mit einem
großen Steinhaufen. Es gibt jetzt keine Markierungen mehr! Sie biegen rechts
ab, ignorieren alle Abzweigungen und kommen an einen alten Wasserkanal (an der
linken Seite). Sie biegen nach links ab, laufen am Kanal entlang und sehen
rechts einen bewirtschafteten Hof. Hier geht es links zu einem Fahrweg mit
Steinmauer an der rechten Seite, dem Sie folgen bis ans Ende der Mauer hinter
einer Rechtskurve. Hier kreuzt die Piste einen alten Wasserkanal. Sie biegt bald
links ab. Gehen Sie geradeaus bis zum Abhang und da links. Nach 5 m ist eine
Gabelung. Hier gehen Sie links weiter und kommen zu einer großen Steinpyramide
(rechts). Rechts von dieser führt der Pfad nach unten. Nach einigen Serpentinen
schließt sich der Rundweg.
Wer den bequemen Aufstieg wählt, geht vor der Siedlung “Parque Tropical Tres”
rechts und daran vorbei auf den Berg zu. Wenn Sie auf dem bequemen Weg bleiben,
gibt es keinen Rundweg, denn den vorn empfohlenen Aufstieg können wir als
Abstieg nicht empfehlen! Festes Schuhzeug ist unbedingt erforderlich.
17. Wanderung auf den Guaza, 428 m ü.NN. Nehmen Sie das guagua (450;
111/135) zum cruce de Guaza und gehen durch den Tunnel unter der Autopista
hindurch Richtung Las Galletas, vobei an Guaza. Zuerst kommt das Schild Ortsende
Guaza. Nach ca. 20 Minuten ist rechts ein Industriegebäude “Pladyten Sur”,
danach vor einer Pflanzung unter Plastik der Camino Tagorito, gegenüber ist
eine Bushaltestelle. Hier beginnt die Wanderung. Wenn Ihnen der Anmarsch zu weit
ist, dann fahren Sie bis Los Cristianos, nehmen das guagua (467;470) Richtung
Las Galletas und fahren bis “Golf Los Palos”. Von der Haltestelle gehen Sie
ca. 10 m zurück zum CaminoTagorito und auf diesem bis zur ersten Biegung. Hier
geht es links weiter, auf Privatweg zwischen zwei Bananenanpflanzungen unter
Plastik hindurch. Lassen Sie sich von dem Schild “Privatgelände, ab 13,30 Uhr
geschlossen” nicht irritieren. Das betrifft nur Fahrzeuge. Die Piste ist die
Auffahrt des Serviceteams zur Wartung der Sender auf dem Berg. Sie folgen der
Piste und kommen zuerst vorbei an einem Gebäude auf der linken, dann an einer
Finca auf der rechten Seite. An der ersten Gabelung danach nach rechts - die
Fahrspuren machen eine Rechtskurve, auf der Mauerecke gegenüber liegt ein großer,
weißer Stein. Es geht auf eine Ruine zu. Sie bleiben immer auf der
ausgefahrenen Piste. Beim ersten Barranco sehen Sie auf der gegenüberliegenden
Seite einen angelegten Pfad (Steinmauer). Mit etwas Suchen, finden Sie auch den
Pfad auf Ihrer Seite, der durch den Barranco führt. Auch dieser Pfad führt
ganz nach oben. Wer etwas trainiert ist, geht ihn hinauf und die Piste zurück.
Oben gibt es noch weitere Pfade auf die anderen Gipfel. Am Ziel haben Sie ein
wunderbares Panorama von ca. 270° von La Caleta über die Berge bis Las
Galletas. Bei guter Sicht sehen Sie eine ganze Inselseite von La Gomera. Der Weg
nach Los Cristianos ist etwas schwieriger und nicht kürzer (s. 16. ab: Hier
geht es links zu einem Fahrweg mit Steinmauer an der rechten Seite ...) Der
Aufstieg dauert gut 2, der Abstieg knapp 2 Stunden, mit Stehenbleiben, Gucken
und Fotografieren. Festes Schuhzeug ist unbedingt erforderlich
18. Wanderung von La Caleta nach Playa Paraíso. Fahren Sie mit dem
guagua (450;111/145) nach Los Cristianos und von hier mit der (416/05) bis La
Caleta und steigen nach dem Kreisel an der ersten Haltestelle aus. Nach etwa 300
m kommen Sie auf die Strandpromenade (paseo marítimo). Folgen Sie nicht dem
ersten Hinweis, der Pfad artet in Lavakraxelei aus. An den letzten Häusern führt
eine Treppe mit roten Stufen auf ein Plateau. Es ist egal, welchen Pfad Sie
gehen, alle treffen sich vor dem Abstieg in den Barranco. Unterwegs begegnen
Ihnen einige Aussteigerunterkünfte. Der Pfad führt mal mehr, mal weniger dicht
an der Küste entlang durch mehrere Barrancos, vorbei an verlassenen Plantagen,
deren Reste wie alte Ruinen ihre Säulen gen Himmel strecken. Oft gibt es
mehrere Pfade. Suchen Sie sich den bequemsten aus. Sehr idyllisch ist El
Puertito. Dahinter ist eine kurze, steile Steigung. Hier können Sie auch die
Straße gehen. Die Front von Playa Paraíso ist bunt und hübsch. Gehen Sie noch
etwas die Promenade entlang und nehmen Sie das guagua (472;473/155) nach Los
Cristianos; dann (450;111/40) nach San Isidro.
19. Wanderung zum “El Refugio”, einem R unter deutscher Leitung,
Camino El Topo 34, TF 567 Escalona - Ifonche, T/F725894, w:el-refugio.com,
contact @el-refugio.com; 64,-- inkl. Fr., Langzeit- und Studentenrabatt, Tips
zum Wandern, Klettern u. Paragliding, V:D, E:D. Fahren Sie nach Los Cristianos
und weiter mit (480/100, Umsteiger 05) bis Arona Endstation. Von der
Bushaltestelle gehen Sie ca. 20 m zurück und die Ca. Duque de la Torre (kein
Straßenschild) aufwärts. Sie kommen zur Plaza Crísto de la Salud. Wenn die
Kirche geöffnet ist, schauen Sie ruhig hinein. Sie beeindruckt durch ihre
Schlichtheit. Am höchsten Punkt des Platzes geht die Ca. Domínguez Alfonso ab.
Dieser folgen Sie bis zur Kreuzung mit der TF 51 nach Vilaflor. Darauf geht es
weiter bis zum R “La Granja” auf der linken Seite. Hier gehen Sie links und
folgen 2 x den Wegweisern “Ifonche por Camino del Topo 2,4 km”. Der Pfad ist
meist an den unwichtigen Stellen mit weißen Pfeilen oder Punkten oder grünen
Punkten oder Steinmännchen markiert. Sie können sich nicht verlaufen, auch
wenn der Pfad sich gabelt. Bleiben Sie immer in der Nähe der Wasserleitung. Nur
einmal entfernt sich der Pfad ca. 100 m von dieser. Rechts des Pfades ist der
Barranco del Ancón und links in großem Abstand der Barranco del Rey. Der Berg
halblinks mit der auffallenden Spitze ist der “Roque Imoque”. Sie können
die Wanderung bis Ifonche fortsetzen, müssen aber auch zurückgehen, denn der
Ort wird von TITSA nicht angefahren. Den Rückweg können Sie etwas verlängern.
An der ersten Kreuzung mit den Wegweisern wählen Sie die nicht bezeichnete
Piste mit der Schranke davor. Es geht zwischen teilweise bewirtschafteten
Feldern entlang, bis Sie auf den Pfad zum “Roque del Conde” kommen. Hier
gehen Sie links, durchqueren die Barrancos del Ancón und Las Casas und kommen
in Vento an einer Säule mit einer Cristusfigur heraus. Von hier gehen Sie zurück
nach Arona.
20. Nach Granadilla zum Museum mit Mumien der Guanchen nehmen Sie
(470;116/95). Fragen Sie nach dem ayuntamiento (Rathaus). Wenn Sie davor stehen,
sehen Sie links eine Fußgängerzone abzweigen. Nach ca. 40 m ist auf der linken
Seite das Museum - unauffällig. Mo-Fr 10.00-11.30, 12.00-17.00, frei. Es gibt
Material in deutscher Sprache. Die Leichen der vornehmen Guanchen wurden mit
Fett von Tieren, die noch nicht geboren hatten, eingerieben in der Sonne
getrocknet und dann in Tierhäute eingeschnürt. Das Verfahren wird im Museum
von Santa Cruz etwas anders geschildert!
21. Wanderung zu den Anfängen von Granadilla und Charco del Pino. Nehmen
Sie das guagua (470;116/95) nach Granadilla und fragen sich durch zum
ayuntamiento. Wenn Sie davor stehen, ist rechts, am Anfang des Platzes (Plaza de
Gonzáles Ména), die Bibliothek. Hatten Sie bisher noch keine Gelegenheit, ein
altes, herrschaftliches Haus mit Innenhof zu besichtigen, sollten Sie dies jetzt
tun. Sehen Sie sich auch unbedingt die Treppen des Innenhofes an. Sie bestehen
aus ca. 200 Jahre alten Kieferbrettern (Tea). Dieses Holz ist extrem hart und
beständig. Einige Autoren verwechseln Tea mit Teak! Die kleine Kirche nebenan
ist nur zu Gottesdiensten geöffnet. Die Einrichtung ist ganz schlicht. Beide
Gebäude gehörten zum Convento Francisco de San Luis.
Wir beginnen unseren Rundgang in der Ca. Arquitecto Marrero (in Granadilla
geboren, bekannteste Bauwerke: Mercado de Nstra. Sra. de África und Cabildo,
beide in Sta.Cruz; Basilica in Candelaria) geht links von der Plaza ab. In
dieser Straße - Fußgängerzone - ist auch das Museum. Am Ende der Straße geht
es rechts in die Ca. José Reyes Martín. Hier ist auf der linken Seite, etwas
zurückstehend, ein altes Haus von 1878, in welchem der Tabak getrocknet wurde
(Darre). Gehen Sie zurück, an der Ca. Arquitecto Marrero vorbei, die nächste
Straße links und dann wieder rechts, dann sind Sie wieder auf der Hauptstraße.
Hier gehen Sie rechts, bis sie halbrechts abbiegt. Sie gehen jedoch geradeaus,
zuerst bergauf in die Altstadt zur Plaza de la Cruz. Dort ist eine Gofiomühle
Mo-Fr 08.00-13.00 u. 14.00-18.00. Gofio ist ein Mehl aus verschiedenen
Getreidesorten, die vor dem Mahlen geröstet wurden. Schon die Guanchen haben
sich davon ernährt. Weiter geht es über die Ca. La Fuente. Am Ende der Straße
durchqueren Sie einen Barranco, auf der anderen Seite ist ein Wasserbecken. Die
Quelle und der Wald (Bau- und Brennmaterial) machten eine Ansiedlung möglich.
Hier haben die Bewohner einige hundert Jahre ihr Wasser geholt. Gehen Sie zurück
zur Plaza de la Cruz und hier rechts in die Ca. Tagora. Diese macht eine scharfe
Biegung nach links. Gegenüber einer Kapelle sind einige Stufen. Hier war der
Waschplatz - es sind keine Reste mehr vorhanden. Gehen Sie noch bis zur Kurve.
Hier haben Sie einen guten Ausblick auf Granadilla und das Vorland bis zur Küste.
Sie sehen Terrassenfelder und Wasserspeicher. Die Kapelle wurde auf Anweisung
des Gründers von Granadilla - Gonzalo González - in der zweiten Hälfte des
16. Jahrhunderts aus Feldsteinen errichtet. Dieser Ortsteil ist Santa Lucia.
Gehen Sie weiter die Ca. de Agua bis zur Kirche San Antonio de Padua, geöffnet
So ab 12.00 Uhr. Weiter geht es auf der Hauptstraße in den Ort und Richtung San
Miguel. Sie kommen oberhalb des ZOBs vorbei und gehen fast bis zum Ende der
Promenade. Hier führt eine Treppe nach unten. Der Weg geht parallel zur TF 28
nach Charco del Pino und mündet im Ort auf einen Bürgersteig. Sie überqueren
einen kleinen Barranco. Rechts der Straße sehen Sie Betonrohre. Das ist die
Wasserleitung “Canal del Sur”. 1945 wurde die Strecke Fasnia - Granadilla
fertig, und für das Teilstück nach Charco brauchte man wegen vieler Querelen 5
Jahre! Dieses Wasser machte erst eine ertragreiche Landwirtschaft in dieser
Gegend möglich. Etwas weiter kommen Sie an dem ersten Wasserhahn des Ortes -
auf der rechten Seite, leicht zu übersehen - vorbei. Er steht seit 1924 zur
Verfügung. Nach elfjährigem Gezänk mit der Verwaltung haben die Bewohner in
Eigeninitiative die Bauarbeiten beendet. Bis zu diesem Zeitpunkt mußte jeder
sein Wasser aus dem Charco holen! Vor dem großen “Barranco de Chiñama”
geht links eine Straße bergab. Vor dem Postgebäude “Correos” auf der
rechten Seite führt ein Pfad - Hinweistafel am Postgebäude “Acceso al eres
del Charco” - mit 84 Stufen hinab in den Barranco. Dieses Wasserloch war für
viele hundert Jahre der Lebensspender der Bewohner. Gehen Sie zurück zur TF 28
und überqueren Sie den Barranco, um sich einen Eindruck von seinen Ausmaßen zu
verschaffen. Das Innere der Kirche auf der anderen Seite ist ganz schlicht. Hier
ist eine Bushaltestelle.
22. Spaziergang auf den Spuren der Vergangenheit. Fahren Sie mit dem
guagua (470;116/95) nach Granadilla und weiter nach Los Blanquitos (035;463/00)
und steigen an der Haltestelle “a la iglesia” aus. Gehen Sie zur Kirche und
weiter nach El Desierto. Gut aufpassen! Hier geht rechts und links gleichzeitig
eine Piste ab. Auf der rechten Seite ist ziemlich unauffällig vor einem Stein
eine Metalltafel “El Desierto” angebracht. Hier gehen Sie rechts hinunter in
einen Barranco und unter einem Aquädukt hindurch. Es ist Teil des “Canals
Intermedio”, dessen Bau 1950 begann. Dieser Kanal machte eine Umstellung der
Landwirtschaft von Trockenanbau auf bewässerten Anbau möglich und führte zu
steigenden Erträgen. Der Pfad führt durch zwei weitere Barrancos nach Las
Palomas. Gleich das erste Haus wird von einem Landsmann aus Süddeutschland
bewohnt. In den Barrancos sehen Sie viele Höhlen, die früher bewohnt wurden
und auch heute noch benutzt werden. Nicht selten haben die Eigentümer Türen
und Fenster davorgebaut. Weite Strecken benutzt der Pfad die alten Handelswege.
Sie erkennen es daran, daß er, wenn auch holprig, angelegt worden ist. Sie
gehen geradeaus durch den Ort, d.h. Sie verlassen die asphaltierte Straße nach
wenigen Metern wieder und folgen einer Wasserleitung in den nächsten Barranco.
Dieser ist harmloser als er aussieht. Der Pfad endet zwischen zwei Grundstücken
in El Draguito in der Ca. El Toscón. Hier gehen Sie links bis zur Kirche von El
Salto. Die Straße mündet auf die Landstraße San Isidro - Chimiche bei km 3.
Es fährt kein Bus. Festes Schuhzeug!
23. Rundwanderung um die Montaña Ifara. Die Vulkane Ifara und Los Riscos
waren vor 15.000 Jahren noch aktiv. Bei dieser Wanderung werden Sie feststellen,
daß die Gegend mehrere Gesichter hat. Gehen Sie die TF 636 Richtung Chimiche.
Ca. 500 m hinter San Isidro ist rechts ein kleiner Wegweiser: “Finca Sol”.
Folgen Sie der Piste immer geradeaus durch einen Barranco. Nach ca. 1 km stehen
Sie vor dem Tor der “Finca Los Quemados 3”. Hier gehen Sie rechts, immer
bergab, vorbei an einer Ziegenfarm, genau Richtung zwischen Ifara und Los Riscos.
Die Piste führt an noch aktiven und aufgegebenen Anpflanzungen vorbei. Am Ende
der Piste durch die landwirtschaftlich genutzte Gegend kommen Sie an einem
verlassenen Haus und einem LKW vorbei. Danach geht es zwischen Ifara und Los
Riscos hindurch Richtung Autopista. Manchmal ist die Piste schwer zu erkennen.
Vor der Autopista kommen Sie auf eine häufiger befahrene Piste. Nach rechts
geht es zur Repsoltankstelle, ca 500 m. Sie gehen links und kommen an Höhlen
vorbei, in denen in den 50er und 60er Jahren die Tagelöhner lebten, die hier
auf Tomatenfeldern gearbeitet haben. Der Südkanal brachte das Wasser heran. Die
Wasserleitung ist noch am Hang der Ifara zu sehen. Etwas weiter sehen Sie einen
kreisrunden Platz. Dies ist ein alter Dreschplatz. Die Piste geht immer um die
Ifara herum. Die Gegend, eine Hochebene, hat ein völlig anderes Gesicht als der
Barranco, durch den Sie gekommen sind. Sie erinnert mit ihrem Bewuchs an
Heidelandschaft. Irgendwann geht rechts eine Piste ab. Diese führt zur
Autobahnauffahrt 21. Unsere Piste führt ganz um die Ifara herum, vorbei an
einem weiteren Dreschplatz. Nach einiger Zeit wird das gelände kahl und zerklüftet.
Wenn Sie die Montaña schon im Rücken haben, an einer Gabelung, gehen Sie links
über den alten Wasserkanal in einen Barranco hinein. Unten im Barranco gehen
Sie rechts, und oben kommen Sie auf die Piste, die Sie gekommen sind, etwas östlich
der Ziegenfarm. Für die ganze Tour sollten Sie 5 Stunden einplanen.
24. Zu einem Aussichtspunkt bei San Isidro gehen Sie von der Ermita die
Av. José Gonzáles Rivas nach Westen Richtung Atago. An der Gabelung halten Sie
sich links und dann immer geradeaus. Am Ende der Siedlung ist rechts ein
verlassener Bauernhof. Auf den Hügel halb links führt ein Pfad. Oben sind zwei
“Bänke”. Sie haben einen guten Ausblick auf den Flughafen und die Küste.
Wenn Sie sich herumdrehen und zur Straße sehen, ist links der Straße ein
runder, von Steinen gesäumter, gepflasterter Platz. Dies ist ein alter
Dreschplatz. Sie können auch noch auf den Hügel weiter im Westen gehen. Der
Aufstieg ist unbequemer.
25. Zum Barranco de la Linde nehmen Sie ein Fahrzeug Richtung Santa Cruz
(111;112;115;116/155) und fahren bis cruce Las Eras, gehen über die Brücke und
auf der anderen Seite der Autobahn zweimal links, dann den Berg hoch. Die Straße
führt über den Barranco de la Linde. Hinter der Brücke ist rechts ein großer,
freier Platz. Der Zugang zu diesem ist unterhalb der Häuser. Für den Abstieg
in den Barranco orientieren Sie sich an der Stromleitung; ca. 5 m davor geht es
sanft hinab. Unten kann man recht bequem gehen. Die erste Gesteinsbarriere
umgehen Sie links. Nach 25 Minuten kommen Sie an eine ca. 2,50 m hohe Barriere.
Bevor Sie diese bezwingen, überlegen Sie, wie Sie da wieder herunterkommen,
denn Sie müssen diesen Weg zurück. Der Barranco hat im oberen Teil keinen
Ausgang! Bitte beachten Sie die bizarren Wände des Barrancos. Unterwegs sehen
Sie einige Falken und kleine Vögel. Auf dem Rückweg gehen Sie im Barranco
weiter durch die Unterführung unter der Autopista hindurch und kommen in Las
Eras direkt am Meer heraus. Der Ort zeigt noch keine Spuren des Tourismus. Er
hat einen kleinen Strand. Auf dem Weg zur Autopista ist hinter dem Ort rechts
ein Naturschutzgebiet. Angelegte Wege führen hindurch. Hinter dem “Espacio
Natural Protegido” sind aufgegebene Felder. Die Piste wird schlechter und
endet bei irgendeiner Siedlung. Festes Schuhzeug ist ratsam.
26. Nach “Los Derriscaderos” - einem Barranco anderer Art - fahren
Sie mit dem guagua (111;112;115;116/95) bis Polígono Industrial de Granadilla
(Ausfahrt 20A) und gehen über die Brücke auf die andere Seite zur Haltestelle.
Von dieser sehen Sie links den Wegweiser “Camino Agrícola”. Gehen Sie diese
Straße an der ersten Gabelung links, am Ende der asphaltierten Strecke rechts
und an der nächsten Gabelung links (Schild: “Monumento Natural Los
Derriscaderos Entra usted en un Espacio Natural Protegido”). Es geht bergauf
und wieder bergab in den nächsten Barranco. Achtung! In der ersten Kurve sehen
Sie ca. 50 m voraus eine Steinmauer. Noch in der Kurve geht rechts ein anfangs
nicht sichtbarer, aber bequemer Pfad ab. Dieser geht oberhalb der Steinmauer am
Hang entlang und ist dann irgendwann unten im Barranco. Der Pfad hört nicht
auf, sondern geht immer auf einer Seite des Barrancos weiter. Auch die einzige
Barriere können Sie umgehen. Es gibt einige gelbe Pfeile, diese haben aber mit
der Route nichts zu tun. Wir wissen nicht, wie weit der Pfad geht, weil wir
wegen Regens abbrechen mußten. Die extrem vielfältigen Formen in der Lava sind
durch Regen und Wind entstanden. Sie kommen vorbei an drei zerstörten
Wasserleitungen. Bitte beachten Sie, auf welch kleinen Feldern die Bewohner früher
Ackerbau betrieben haben, um zu überleben. Der Name des Barrancos hat seinen
Ursprung im Wort derribar- kippen, stürzen. Hier wurden früher von den hohen Wänden
kranke und überzählige Tiere hinabgestürzt, den Aasgeiern zum Fraß. In einer
Broschüre wird behauptet, die Geier gäbe es heute noch. Gemeint sind wohl die
in Los Cristianos?
27. Wanderung von der Autobahnabfahrt 20A (Polígono Industrial ) nach El
Médano. Beginnen Sie wie 26. bis: Es geht bergauf und bergab in den nächsten
Barranco. Diesen durchqueren Sie und bleiben immer auf der Piste. Halbrechts ist
ein unbenutztes Haus. Sie gehen immer parallel zur Autopista. Wenn Sie das Haus
hinter sich haben, kommen Sie an eine Kreuzung. Hier gehen Sie links, Richtung
Autopista. Die Piste macht einen Bogen nach rechts und geht wieder parallel zur
Autopista. Nach einer Weile sehen Sie die Abfahrt 20B. Benutzen Sie die Unterführung,
um auf die andere Seite zu kommen. Gehen Sie auf der Abfahrt noch bis zum
Kreisel und hier rechts. Die asphaltierte Straße wird zur Piste. Ihr nächstes
Ziel, welches Sie ansteuern, ist der westlichste Windgenerator. Wenn Sie oben am
Barranco stehen, überlegen Sie, wie Sie diesen durchqueren. Rechts, auf der
anderen Barrancoseite, sehen Sie ein großes, graues Wasserbecken und links
davon zwei rotweiße Hochspannungsmasten. Weiter links kreuzt eine Piste, die
aus dem Barranco kommt, eine Teerstraße. Diese Kreuzung ist Ihr nächstes Ziel.
Von hier gehen Sie auf der Piste Richtung Zaun des Solarkraftwerkes und dann am
Zaun entlang. Hinter der nächsten Biegung können Sie die Montaña Roja und El
Médano schon sehen. Bleiben Sie immer auf der Piste. Mit der (470;116/95)
fahren Sie zurück nach San Isidro. Vorsicht, fragen Sie vor dem Einsteigen, ob
die Fahrzeuge zu Ihrem Ziel fahren, denn die Gegenrichtung hält an der gleichen
Haltestelle!
28. Küstenwanderung bei San Miguel de Tajao. Fahren Sie mit dem guagua
(111;112;115;116/95) zum cruce de Tajao und gehen Sie in Richtung des Ortes. Die
Wanderung beginnt im ersten Teil der Kurve um das R “La Laja”. Wenn Sie sich
noch den Ort ansehen wollen - Sie müssen wieder hierher zurück. Es geht auf
passablen Pfaden oder Pisten durch einige Barrancos nach La Jaca. Gehen Sie
nicht im letzten Barranco in den Ort, dann müssen Sie durch die Müllhalde. Es
geht bequemer, wenn Sie den Pfad oben am Hang benutzen. Der Ort hat einen
kleinen Hafen mit Bademöglichkeit und einen Aussichtspunkt. Gehen Sie weiter in
Richtung Kirche von La Listada, so kommen Sie in einem Barranco an einer
Badestelle mit beruhigtem Wasser vorbei. Treppen führen über die Mauer. An der
Kirche können Sie abbrechen und auf der Straße zur Parada an der Autopista
gehen (ca. 1/2 Stunde). Wer weitergehen möchte, muß am Ende des Ortes etwas
nach dem Pfad suchen. Er wird unbequemer und der Abstieg in den nächsten
Barranco ist mühevoll. Auf der gegenüberliegenden Seite endet eine Piste, die
zur Autopista führt. Den Abstieg in den Barranco können Sie sich sparen, wenn
Sie oben daran entlang Richtung Autopista gehen. Dann kommen Sie spätestens
nach ca. 100 m an Mauern von Terrassenfeldern. Hier ist auch eine Piste, die zur
Parada führt. Die Parada ist an der Tankstelle auf der anderen Seite.
(111;112;115; 116/125) Bis hierher sind es ca. 6 km. Wenn Sie jedoch
weitergehen, sind es bis Los Abades noch ca. 3 km.
Festes Schuhzeug.
29. Fortsetzung von 28. Fahren Sie mit dem guagua bis La Listada/La Jaca.
Gehen Sie über die Tankstelle zur carretera parallel zur Autopista, hier rechts
und an der ersten Piste links, an der ersten Gabelung rechts und dann geradeaus
bis zur Gabelung hinter dem letzten Haus. Hier gehen Sie links durch
Terrassenfelder, vor einem verfallenen Haus rechts auf der Piste um eine aktive
Pflanzung unter Folie herum, Richtung Autopista, durch einen leichten Barranco.
Gleich nach der Barrancosohle geht rechts eine Piste ab über eine
Wasserleitung. Nach kurzer Zeit kommen Sie an eine Gabelung, an der große
Felsbrocken liegen (sehen aus, wie Beton). Hier gehen Sie rechts, folgen der gut
erkennbaren Fahrspur abwärts Richtung Meer. Nach ca. 500 m geht es in
Serpentinen hinunter an die Küste. Hier überqueren Sie den Ausläufer des
Barrancos. Der Ort, den Sie schon seit einiger Zeit sehen, ist Los Abades. Gehen
Sie durch den Ort Richtung Autopista. An der Auffahrt ist die Parada. Dieser
Ausflug ist auch für Personen geeignet, die nicht gern durch Barrancos kraxeln.
Festes Schuhzeug wird trotzdem empfohlen.
30. Nach Cruz de Tea nehmen Sie das guagua (470/95) nach Granadilla.
10.30 Uhr fährt (474/00) nach Vilaflor. Sie steigen in Cruz de Tea aus. Der Bus
hält an einer Gabelung. Auf der Mauer gegenüber ist ein Wegweiser
“Albelen”. Folgen Sie den Pfeilen. An der nächsten Gabelung geht es rechts
nach Granadilla (ca. 2,5 km, bis zum ZOB sind wir 35 Minuten forsch gegangen.
Busse zurück fahren 15.45 und 19.45. Wenn Sie sie verpassen, kommen Sie auf
dieser asphaltierten Piste rasch nach Granadilla.) Sie gehen jedoch links und
kommen an einem restaurierten Brennofen vorbei. Lesen Sie den Text auf der
Tafel, dann wissen Sie auch, woher die Dachziegel hier ihre Form haben. Der Ort
ist wunderschön gelegen, und viele Terrassenfelder werden noch bewirtschaftet,
vorwiegend Weinanbau. Deshalb gehen Sie von der Kirche nach links in die
Seitenstraße. Am Ende haben Sie einen wunderbaren Blick auf große
Terrassenfelder. Wenn Sie zwischen Kiefern wandern wollen, dann gehen Sie zurück
zur Kirche und dann links, an der nächsten Gabelung rechts. (Die Straße links
führt sehr steil aufwärts und ist daher eine Quälerei.) Die Straße ist
asphaltiert, endet jedoch auf einem Privatgrundstück. Hinter den letzten Häusern
geht rechts eine Piste ab. Sie führt durch Wald. Nehmen Sie sich ein Zeitlimit.
Sie müssen wieder zurück.
31. Wanderung unterhalb Vilaflor. Fahren Sie mit dem guagau (470/95) nach
Granadilla und 10.30 weiter mit (474/10) nach Vilaflor und steigen an der
Tankstelle am Ortseingang aus. Gehen Sie die TF 51 in Richtung Escalona bis zum
km 17. Ca. 70 m weiter geht rechts eine Piste ab. Diese gehen Sie den Berg
hinauf und drüben wieder hinunter. Unten an der Gabelung zeigt ein weißer
Pfeil nach rechts, und kurz dahinter steht ein Schild “Pista Forestal Categoría
2a”. Hier geht es links bis zum Stein mit der Inschrift “Finca Tabaluga”.
Gleich hinter dem Stein geht es wieder links - Schild mit rotem Pfeil. Es geht
durch Kiefernwald bis zu einer Weggabelung. Der weiße Pfeil zeigt nach links.
Bleiben Sie immer auf dem Hauptweg. Nach einer Rechtskurve kommen Sie an einer
ca. 6 m hohen Picónschicht vorbei (schwarze, bröselige Lava). Jetzt kommen
bald Wasserleitungen links und rechts des Weges. An der Kreuzung mit der Kiefer
in der Mitte - Schild mit rotem Pfeil- geht es links. Nach kurzer Zeit sehen Sie
rechts ein riesiges Wassersammelbekken, und die Piste ist für einige 100 m
betoniert. Wenn am rechten Wegesrand ein Pumpenhäuschen steht (diverse
Rohrleitungen führen ins Haus), gehen Sie links und erreichen in ca. 10 Minuten
die TF 51. Sie können jetzt entscheiden, ob Sie die gut 2 km auf der Carretera
zurück- oder noch 45 Minuten durch den Wald gehen. Im letzteren Falle gehen Sie
gar nicht erst auf die Straße, sondern gleich links bergauf. Es geht immer
oberhalb eines Barrancos entlang. Sie queren eine Wasserleitung und kommen
schließlich in das Barrancobett. Darin geht es ca. 100 m aufwärts. Zwei Steinmännchen
links markieren die Stelle, an der Sie nach links den Barranco verlassen. Der
Pfad steigt steil an, wird zwischendurch sehr schmal. Oben gelangen Sie auf eine
Lichtung. Eine kleine Steinpyramide auf der anderen Seite ist die Markierung für
die Fortsetzung des Weges. Nach wenigen Minuten kommen Sie auf eine breite
Piste. Hier gehen Sie rechts. Damit ist der Kreis geschlossen, und Sie gehen
jetzt auf bekannten Pfaden zurück nach Vilaflor.
EINKAUFSMÖGLICHKEITEN
2 Supermärkte in der Hauptstraße, zwei weitere gleich an der Ausfahrt von der
Autopista, 1 Supermarkt Richtung Chimiche; Sa u. So ist Markt neben der
Tankstelle südöstlich der Autopista, Richtung El Médano.
UNTERKUNFT & ESSEN
H Ucanca, Av. Santa Cruz 183, T390776, F390763, w.hotelucanca. com;
50,--, L. z
H Monica Sur, Ca. Benchijigua 4, T390036, 390276, 390396, F390156; 57,75
inkl. Fr, L:z
FeH, Ca. Alondra 10 E, w.ferienhaus-glauner.de/, info@ferienhaus-glauner.
de; 35,--/Tag, 2 Sz, 2 Bäder, L:Los Cardones (Nachbarort), nicht geignet für
Selbstversorger ohne Pkw, Z ca. 1km, E:D
FeWo Riera Canalis, Ca. El Cuadradito, Portal 4, Bajo A, maria@
entornosrurales.com, T/F723370, mobil 650085712; 28,--/Tag, L:z, V:D
Ap Toledo-Gonzales, Ca. Princesa Ifara 8, T394373, ktoledo@terra.es; ab
30,--/Tag, Langzeitrabatt, Studio 25,--, L. z, V. D, E. D
Ap Casa Rosada, Ca. El Saltadero 46, T798367, 636649226, castelliargent@hotmail.com;
500,--/Mo, 2 Sz., ohne Bettwäsche und Handtücher, Reinigung ist vor Bezug
notwendig. L. z, V. D
Alle liegen günstig zum Airport - 4 km - Teneriffa Süd.
VERKEHRSVERBINDUNGEN
El Médano(470/95), stündlich; Los Cristianos(450/115), stündlich; Santa Cruz
(116/3,65), Playa de Las Américas(111), halbstündlich, Haltestelle an der
Autopista;
WEITERE INFORMATIONEN
IS Av. Santa Cruz, schräg gegenüber Supermarkt HiperDino.
38000 Santa Cruz
Die Hauptstadt (ca. 224.000 Einwohner) liegt im Nordosten der Insel am Atlantik.
Sie ist erstaunlich ruhig mit viel Grün, hat Charme, ist auf den ersten Blick
nicht schön, aber frei von Hektik. Erst wenn man ohne Zeitdruck bummelt und
auch einen Blick in die Seitengassen wirft, entdeckt man, wie viele schöne,
alte Häuser noch vorhanden sind. Für den, der sich viel Zeit für einen Bummel
oder auch mehrere läßt, hält die Stadt viele angenehme Überraschungen
bereit: Plaza Weyler, Plaza Veinticinco de Julio (Plaza de Pata), Plaza del Príncipe
mit Circulo de Amistad, Ca. Nicolas Estévez 10 (schwer zu finden, da die Straßen
des Stadtplanes in dieser Ecke keine Namen haben. Gehen Sie die Ca. Valentín
Sanz entlang. Zwischen den Querstraßen Ca. Angel Guimerá und Ca. de Castillo
ist die Ca. La Palma. Von hier können Sie das Haus Nr. 10 mit vollständig
gefliester Fassade schon sehen). Ein Bummel durch die Ca. de Castillo, beginnend
an der Plaza de la Candelaria lohnt sich. Gleich am Anfang ist rechts ein Haus -
Nr. 9 - mit den typischen Balkonen im Innenhof (Palacio del Rodríguez Corta).
Das Gebäude ist verschlossen, aber ein Blick durch die Glasscheiben in der Tür
vermittelt einen Eindruck von der Pracht früherer Zeiten. Gehen Sie bis zur
Plaza Weyler. Werfen Sie vorher noch einen Blick in die Ca. de Robayana. Hier
stehen die beiden einzigen uns bekannten gelbblühenden Afrikanischen Tulpenbäume.
Weiter geht es an der Capitania vorbei bis zur Ca. Jesús y María. Diese bitte
auf- und abgehen, einmal auf jeder Seite, damit Sie die gegenüberliegende Seite
besser sehen können. Hier stehen noch einige schöne, alte Villen. Bitte werfen
Sie auch einen Blick in die Ca. Juan Pablo. Es wäre ein großer Fehler zu
versuchen, die Stadt per Auto zu erkunden. Im Februar feiern über 200.000
Einwohner ausgelassen den Karneval. Die Bewohner bezeichnen sich als
Chicharreros (Makrelenart).
Sehenswürdigkeiten:
Die dreischiffige Kirche San Francisco, Teil eines ehemaligen Klosters mit bunt
gekachelter Kuppel des Turmes, hat zwei riesige vergoldete Altäre. Die Decke über
dem Altarraum ist bemalt, tgl. 8.30 - 13.00 u. 17.30 - 20.00, frei.
Der sechsstöckige Turm der Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción
ist so etwas wie das Wahrzeichen der Hauptstadt. Er war Beobachtungspunkt zur
Warnung vor feindlichen Schiffen und Piratenübergriffen. 1502 wurde hier eine
Kirche geweiht, die 1652 ausbrannte. Die 1653 errichtete Kirche ist fünfschiffig.
Die Säulen bestehen aus roter und grauschwarzer Lava. In den Seitenschiffen
sind kunstvoll geschnitzte Holzdecken. Vor dem Chor sind rot, weiß, blau gefaßte
Mudéjar-Decken. Auch die Chorkapelle ist bemalt. Die kleinen Fenster haben
buntes Glas. Die Kirche ist verschwenderisch mit Altären und Gemälden
ausgestattet. Das Retabel am Hochaltar ist aus getriebenem Silber, der Altar ist
reich geschnitzt und vergoldet. Sie sind die Schmuckstücke der Kirche. Das
silbergerahmte Kreuz, das Alonso F. de Lugo 1496 in den Boden gerammt haben
soll, steht vom Eingang aus gesehen, links vom Chorraum auf einem kleinen
Altartisch.
Ein Besuch des Museos de la Naturaleza y el Hombre, Ca. Fuente Morales, gegenüber
der Kirche Nuestra Señora de la Concepción, ist unbedingt zu empfehlen. Es
zeigt die Entstehung und Besiedlung der Insel, Ökosysteme, Flora, Fauna,
Mineralien, Fossilien und Meeresbiologie. Es ist unmöglich, das gesamte Museum
an einem Tag gründlich zu besichtigen. Anhand der Broschüre können Sie
Schwerpunkte setzen. Zu jedem Themenbereich finden Sie an dessen Eingang eine
deutsche Übersetzung. Di-So 9.00-19.00, So frei.
Der Mercado de Nstra. Sra. de África ist ein imposanter Bau. Das Angebot ist
sehr reichhaltig. Im Untergeschoß ist ein Supermarkt. Am So ist in der
Seitenstraße ein riesiger Flohmarkt.
Den Parque García Sanabria sollten sich Naturfreunde nicht entgehen lassen. Das
Vogelleben ist reichhaltiger als im Anagagebirge. Wundern Sie sich nicht, es
gibt hier tatsächlich die bei uns heimischen Drosseln. Sie sehen Pflanzen aus
vielen Ländern (viele sind bezeichnet) und Springbrunnen.
Das 2003 eröffnete Auditorio de Tenerife, eine vom Architekten Santiago
Calatrava entworfene Kongreß- und Konzerthalle. Weiter in südwestlicher
Richtung sind die Reste des Castillo San Juan und der Parque Marítimo César
Manrique, eine Freizeitanlage mit 2 Pools, Kinderbecken, kleinem Sandstrand,
Palmengarten und Restaurants.
Von Nordost nach Südwest verläuft die Rambla de Santa Cruz (früher del
General Franco; es hat viel zu lange gedauert, bis sie umbenannt wurde) durch
die Stadt. Mit ihren gepflegten, alten Villen, gewaltigen Bäumen,
Blumenrabatten, Sitzmöglichkeiten, Cafés und Kiosken ist die Rambla (span.
Allee) eine beliebte Flaniermeile. An ihr befindet sich die Stierkampfarena. Das
Parlament der Kanarischen Inseln hat den Stierkampf vor vielen Jahren verboten.
So wird die Arena heute vor allem für Konzerte und Aufführungen genutzt.
Die bestbesuchte Einkaufsmeile der Hauptstadt ist die Calle Castillo. Sie führt
von der Plaza Weyler bergab bis zur am Hafen gelegenen Plaza de España und
bietet mitsamt ihren Nebenstraßen neben vielen international bekannten
Ladenketten auch einheimische Geschäfte und Cafés.
Die Straßenbahn (Tranvía) nach La Laguna ist seit dem 2. Juni 2007 in Betrieb.
Geschichte
Zur Zeit der Guanchen gehörte die Gegend von Santa Cruz zum Königreich von
Anaga. Nachdem die anderen Kanarischen Inseln bereits erobert waren, landete
1494 der Andalusier Alonso Fernández de Lugo mit finanzieller Unterstützung
durch Bankiers aus Italien und Holland in der Bahía de Ananza. Er ließ dort
das Fort Agaete bauen, um einen festen Stützpunkt im Kampf gegen die Guanchen
zu haben. Erst nach zwei Jahren gelang es de Lugo, die Guanchen zu unterwerfen.
(Ausführliche Darstellung s. Geschichte). Zum Zeichen des Sieges ließ er ein
Holzkreuz errichten, nach dem die Siedlung den Namen Santa Cruz de Santiago de
Tenerife erhielt.
Im 16. Jahrhundert wurde der wirtschaftliche Aufschwung begünstigt durch den
Hafen an der Amerika-Route und durch den regen Handel mit England. 1723 verlegte
der Militärbefehlshaber der Kanaren seine Dienststelle von La Laguna nach Santa
Cruz. Somit erhielt es den Charakter einer Hauptstadt. In La Laguna blieben der
Bischofssitz, die Universität und das kulturelle Zentrum. 1755 wurde die erste
Hafenmole errichtet. 1778 erhielt Santa Cruz als einzige Stadt der Kanaren das königliche
Privileg des Amerikahandels. Der Handel blühte zum Ende des 18. Jahrhunderts
auf.
Die Engländer, die schon früh die strategische Bedeutung des Hafens erkannten,
unternahmen von 1657 bis 1799 vier erfolglose Versuche, die Stadt einzunehmen.
Im Juli 1797 fand der letzte Eroberungsversuch unter dem Befehl Admiral Horatio
Nelsons statt. Sein Vizeadmiral Bowen landete mit 1200 Mann, konnte sich in
Santa Cruz aber nur einen Tag gegen die verstärkten spanischen Verteidiger
halten und wurde gefangen genommen. Im Beschuß von den Hafenfestungen aus
verlor Nelson seinen linken Arm. (Die Kanone "El Tigre", die das Feuer
auf das Flaggschiff der Engländer abgegeben haben soll, wird bis heute im Museo
Militar verwahrt.) Festungskommandant Antonio Guitérrez erreichte einen
Nichtangriffsvertrag mit Nelson, woraufhin die gefangenen englischen Soldaten
freigelassen wurden.
Santa Cruz de Tenerife wurde 1812 zur Hauptstadt des ganzen Archipels erhoben.
1936 wurde der nationalistische General Francisco Bahamonde Franco von der
Volksfrontregierung in Madrid als Militärgouverneur nach Santa Cruz
strafversetzt. Seine hier am 17. Juli 1936 eingeleitete Militärverschwörung führte
in den spanischen Bürgerkrieg.
Seit 1982 ist Santa Cruz neben Las Palmas de Gran Canaria administratives
Zentrum der autonomen Region Kanarische Inseln. Beide Regierungssitze wechseln
sich alle vier Jahre ab.
Die Stadt hat heute den wichtigsten Handelshafen der Insel, über den die
Versorgung mit Erdöl und Rohstoffen abgewickelt wird. Von hier aus gibt es
direkte und regelmäßige Fährverbindungen mit Schnellfähren der Fred. Olsen
S.A. zu den Nachbarinseln und mit der Acciona (ehem. Trasmediterranea) nach Cádiz
in Südspanien.
Rund 7 Kilometer nordöstlich liegt das früher nur über Bergpfade zu
erreichende Fischerdorf San Andrés. Die 3500 Einwohner leben heute hauptsächlich
von den Strandbesuchern. Der Strand Las Teresitas (importierter Sand aus der
Sahara, der einzige weiße Strand der Insel) ist am WE von den Haupstädtern bevölkert.
Der Tourismus spielt im Vergleich zum ebenfalls im Norden der Insel gelegenen
Puerto de la Cruz keine Rolle.
Im Raum Santa Cruz hat sich auch eine vielfältige Industrie angesiedelt,
darunter Textil- und Fischindustrie sowie einige Raffinerien.
Klimadiagramm von Santa Cruz
Monat
Jan Feb März Apr.
Mai Jun Jul
Aug Sept Okt Nov
Dez
Temperatur °C 17,4 17,5
18,2 19,2 20,4 22,5
24,3 24,7 24,1 22,7 20,5
18,4
Niederschlag mm 36 39
28 13
6 0
0 0
3 31 45
51
AUSFLÜGE & AKTIVITÄTEN
1. Nach Candelaria (122,123,124,131/ 145), s.dort
2. Nach Güimar (122,123,124,131/ 165), s. dort
3. Nach Taganana (246/95). Vertrauen Sie den Fahrkünsten der Busfahrer für
eine atemberaubende Fahrt quer durch das Anagagebirge. Sie sollten nicht darauf
verzichten. Sie gehört, genauso wie die Fahrt nach Masca, zu den Höhepunkten
der Insel. Gehen Sie zu einer Parada an der Uferstraße. Der Bus bleibt bis San
Andrés an der Küste. Fahren Sie bis zum OE von Taganana. Gehen Sie zur Kirche
- ein für den kleinen Ort recht großer, heller und schlichter Bau aus dem 16.
Jahrhundert. Sie ist in der Regel verschlossen. Fragen Sie im Gebäude oberhalb
der Kirche nach dem Schlüssel. Gehen Sie weiter abwärts durch den Ort, der auf
einem Grat erbaut wurde, zur nächsten Haltestelle und dann auf der Straße
weiter bis mindestens Almáciga. Die reizvolle Strecke führt nach Benijo . Die
Rückfahrt müssen Sie von Almáciga antreten. Setzen Sie sich auf die rechte
Seite des Busses und halten Sie die Kamera bereit. Der Aufstieg geht langsam,
und Sie haben bis kurz vor dem Tunnel Gelegenheit, die beeindruckende Landschaft
zu fotografieren und zu genießen. Später lohnt sich ein Seitenwechsel.
4. Nach Igueste und San Andrés (245/95), fahren Sie bis zur letzten
Haltestelle und erkunden den Ort. An der Kirche vorbei abwärts kommen Sie an
die Küste. Der Fußweg auf halber Höhe führt zum Friedhof. Vor der Straßenbrücke
über den Barranco führt eine anfangs asphaltierte Straße in die Berge. Im und
um den Ort fallen die vielen Mangobäume auf, die von Auswanderern hierher
gebracht wurden und wegen des guten Klimas prächtig gedeihen. Im Ort ist
reichhaltiges Vogelleben. Wenn Sie genug gesehen haben, fahren Sie zurück bis
San Andrés, steigen an der ersten Haltestelle aus und gehen zur kleinen Kirche.
Auf dem Weg zum Strand kommen Sie an einer eingestürzten Festung vorbei. Bitte
beachten Sie die gewaltigen Mauern. Direkt vom Strand fährt die Linie 910 zurück
nach Santa Cruz.
5. Der Mirador Los Campitos bietet einen Blick über die Stadt. Fahren
Sie mit der Linie 912 oder 902/95 bis Los Campitos. Die 912 fährt nicht durch
das Zentrum, Sie müssen zum Intercambiador. Die 902 hält an der Plaza Weyler.
Von Los Campitos gehen Sie Richtung Barrio Nuevo. Wenn sie fotografieren wollen,
tun Sie das vor dem Mirador, weil hier ein Gebäude das Auditorium verdeckt. Am
Mirador ist eine Schautafel. Von hier haben Sie einen guten Blick in die
Stierkampfarena. Bis in den Ort sind es ca. 3 km. Sie kommen auf die Rambla de
Santa Cruz.
6. Ausflug in den Esperanzawald. Fahren Sie mit der Tranvía(95) Richtung
La Trinidad bis Padre Anchieta (vorletzte Haltestelle in La Laguna). Hier
steigen Sie um in den Bus (weißer Bus mit farbigem Streifen, es gilt die TITSA
Bonobuskarte/00) nach Esperanza. Die Haltestelle des Busses ist ca. 100 m in
Richtung Zentrum in der Ca. C. Morales, einer Parallelstraße westlich zur Av.
de la Trindad. Falls Sie fragen müssen: “¿Dónde está la parada de las
guaguas a Esperanza?”. Der Bus fährt halbstündlich, ca. +10 Min. zur halben
und vollen Stunde. Achten Sie auf die Landschaft hinter dem Flughafen. Die paßt
ganz und gar nicht auf Teneriffa. Anorak mitnehmen, denn der Ort liegt fast
1.000 m ü.NN, es sind also mindestens 6° weniger als in Santa Cruz! Fahren Sie
bis zur Endstation und gehen Sie ca. 50 m gegen die Fahrtrichtung, aber nicht
den Berg hoch. Sie sehen links den Wegweiser “El Rosario”. Wenn Sie bis El
Rosario gehen, haben Sie einen Blick auf Santa Cruz und die Nordküste. Auf alle
Fälle sollten Sie auf der Strecke dem Wegweiser nach rechts “Las Raises”
folgen. Die anfangs asphaltierte Piste führt zu einem Picknickplatz und weiter
durch den Wald. Es gibt keinen Rundweg. Falls Sie bei Ihrer Wanderung an die TF
24 kommen sollten, gehen Sie diese nicht zurück! In den Serpentinen wird es für
Sie lebensgefährlich, besonders wenn Busse kommen. Auf der Rückfahrt fährt
der Bus von Esperanza anders nach La Laguna. Sobald Sie die Autopista überqueren,
drücken Sie den Halteknopf oder sagen Sie dem Fahrer, daß Sie “colegio”
aussteigen wollen. Sie gehen dann die Ca. Pablo Iglesias bergab und an der Av.
de la Trinidad links zur Endstation. Falls Sie noch einen Bummel durch La Laguna
machen möchten, haben Sie ca. 1,5 Stunden Zeit. Danach verfällt das Anrecht
auf Umsteiger, und Sie müssen neu bezahlen. Starten Sie früh, aber nicht bei
tief hängenden Wolken, da mittags oft schon Wolken durch den Wald ziehen. Dann
wird es feucht und kühl. Von den Kiefernnadeln tropft das Wasser.
H Las Cañadas, Carretera General km 7,5, T548808,548030, F548267,
w.hotelesperanza.es; 50,--, L: z
7. Ausflug nach La Laguna. Im ersten Jahr haben wir in La Laguna gewohnt.
Jetzt finden wir das nicht praktisch, weil man in Santa Cruz besser und billiger
wohnt und es in La Laguna mehr regnet. Alle Ausflüge ins Anagagebirge kann man
auch von Santa Cruz aus starten. Die Anfahrt dauert dann 30 Minuten länger. Außerdem
kann man von Santa Cruz aus sehen, wenn in den Bergen die Wolken hängen. Dann fährt
man da gar nicht erst hin, sondern nimmt sich an der Küste etwas vor.
EINKAUFSMÖGLICHKEITEN
Supermärkte: Ca. de Santa Rosalia/de San Clemente (HiperDino), Ca. de
Miraflores (Mercadona), Ca. El Pilar und Ca. de La Rosa/San Martín (Altesa)
UNTERKUNFT & ESSEN
H Plaza Tenerife, Plaza de la Candelaria 10, T272453, F275160, hotelplaza@arrakis.es,
w.hotelplaczastil.com; 82/68, Fr 5/P, L:z
H Horizonte de Tenerife, Ca. Santa Rosa de Lima 11, T271936, F283054,
hotelroyal@hotelroyalsantacruz.com; 45/30, TV, L:z
P Mova, Ca. San Martín 33, T 283261; 26/13, 20 GDWc, L:z,
P Casa Blanca, Viera y Clavijo 15, T278599; 21/15 GDWc, L:z
VERKEHRSVERBINDUNGEN
Es fahren Busse in fast alle Teile des Landes.
WEITERE INFORMATIONEN
Oficina de Información Turística de Santa Cruz, Plaza de España s/n, Cabildo
Insular de Tenerife, Mo-Fr 8.00-18.00, Sa 9.00-13.00 ( Okt-Jun), Mo-Fr
8.00-17.00, Sa 9.00-12.00 (Jul-Sept) T922 239 592
Oficina de información Turística de Sta. Cruz de Tenerife, Fomento s/n,
Intercambiador de Titsa, Mo-Fr 8.30-18.30 T922 533 3353
Oficinas Turísticas dependientes de Centro de Iniciativas Turísticas, Plaza de
España (gegenüber der Post), Mo-Fr 9.00-16.00, Sa 9.00-13.00, T 922 248 461
Punto de información Turística de Sta. Cruz de Tenerife, Ca. Castillo/Cruz
Verde, Mo-Fr 9.30-17.00, Sa 9.30- 17.00, T922 533 353
Turismo de Tenerife, Ca. Áurea Díaz Flores s/n. CP 38005, Mo-Fr 9.00-17.00
T902 321 331
Post Plaza de España
IS Bibliotheca Municipal, Edificia TEA, Av. San Sebastian10, zwischen Mercado
und Museo; tgl 24 Stunden! 1 Std. gratis, bei geringer Nachfrage länger
38613 Vilaflor
"Ich sah die Blume", der Name des Bergdorfes am Südhang des
Zentralmassivs geht auf den Ausspruch eines spanischen Söldners über ein
Guanchenmädchen zurück, das es schaffte, ihm zu entkommen. Bei den Guanchen
hieß der Ort Chasna. Mit ca. 1400 m ü.NN ist es die höchste Stadt Spaniens.
Um diesen Ort ist Teneriffa erst schön! Es gibt keine Turmdrehkräne, und die
Bauwut hat hier nicht stattgefunden. Anpflanzungen unter Folie sind die
Ausnahme. Viele Terrassenfelder sind noch in Gebrauch. Es ist ein ruhiger,
verschlafener Ort. Touristenbusse machen hier nur kurz Station. Nur 6 öffentliche
Busse kommen an Werktagen hierher. Nördlich der Stadt beginnt der Kiefernwald.
Die Frauen des Ortes stellen noch Spitze und Lochstickerei her, zu bewundern im
Centro de Artesanía.
Am oberen Ende der Plaza San Pedro ist die sehr schlichte, einschiffige Kirche
(1550) San Pedro., tgl. 10.00-18.00, eine Stiftung des Gutsherren Pedro Soler
und seiner Ehefrau Juana de Podillo. Der Namensgeber ist der Gründer des Ordens
de los Hospitalerios in Guatemala. Er kommt aus Vilaflor. Bis zu seiner Abreise
1640 lebte er in einer Eremitei an der Küste bei El Médano. Die Kirche im
typischen kanarischen Baustil mit weißen Fassaden und dunklen Ecksteinen wurde
auf der Stelle einer ehemaligen Eremitei errichtet.
Sie hat 7 Altäre, 6 sind ganz schlicht. Am meisten verziert ist der Altar im
rechten Teil des Querschiffes. Ein Altar hat vergoldete Teile. Er ist ein
Geschenk von ausgewanderten Tinerfeños. Die Decke im Mudejarstil ist über dem
Chor geschnitzt, ebenso die Balken.
Neben
der Kirche steht das Kloster des Bethlehemiterordens. Wirkungsvoll ist der reich
vergoldete Altar vor der Natursteinwand. Auf der Ostseite des Gebäudes sind
zwei Reihen Balkone.
AUSFLÜGE & AKTIVITÄTEN
Vilaflor ist ein beliebter Start- oder Zielort für Fahrten und Wanderungen in
den nahegelegenen Nationalpark.
Gehen Sie die TF21 nach Norden. Ca. 500 m hinter dem Ort sind
zwei Terrassen mit riesigen kanarischen Kiefern. Auf der linken Seite steht die
Pino de las dos Pernadas (der beiden
Liebenden): Höhe ca. 56 m, Umfang 8,30 m, Ø 2,78/2,68 m. Etwas weiter oben
rechts steht die Pino Gordo (dicke Kiefer). Sie bringt es “nur” auf ca. 45 m
Höhe; Umfang 9,36 m, Ø 3,16/3,10 m. Zu dem Alter der Bäume gibt es keine
Angaben. Der abnormale Wuchs schon in jungen Jahren hat die Bäume davor
bewahrt, zu Schiffbauzwecken gefällt zu werden.
EINKAUFSMÖGLICHKEITEN
3 Supermärkte
UNTERKUNFT & ESSEN
Hs/R El Sombrerito, Ca. Santa Catalina 15, T709052; 54,30/31,30;
43,--/25,70, GDWc, L:z
P German, Ca. Santo Domingo 1, T 709028; 40/20, L:z
VERKEHRSVERBINDUNGEN
Busse fahren nach: Granadilla(L 474) und Los Cristianos(L 482), Playa las Américas(L
342)
Weitere Informationen folgen !
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